Heimkino-Filmkritik

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Vergessene Welt: Jurassic Park

The Lost World: Jurassic Park


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Steven Spielberg

Besetzung: Jeff Goldblum (Dr. Ian Malcolm), Julianne Moore (Dr. Sarah Harding), Pete Postlethwaite (Roland Tembo), Arliss Howard (Peter Ludlow), Richard Attenborough (John Hammond), Vince Vaughn (Nick van Owen), Vanessa Lee Chester (Kelly Malcolm), Peter Stormare (Dieter Stark), Harvey Jason (Ajay Sidhu)

Produktion: Gerald R. Molen, Colin Wilson

Drehbuch: David Koepp

Buchvorlage: Michael Crichton

Filmmusik: John Williams

Kamera: Janusz Kaminski

Schnitt: Michael Kahn

Story:

Die Ereignissen im Jurassic Park sind inzwischen vier Jahre her, doch die Dinosaurier haben auf einer zweiten Insel überlebt und sich dort weitgehend ungestört vermehrt. John Hammond möchte das einzigartige Ökosystem vor menschlichen Eingriffen schützen und schickt ein kleines Forschungsteam auf die Insel, dem sich schließlich auch Ian Malcolm anschließt. Doch Hammonds inzwischen von anderen Interessen geleitetes Unternehmen InGen verfolgt eigene Pläne: Ein schwer bewaffnetes Team soll Dinosaurier einfangen und auf das amerikanische Festland bringen. Als beide Gruppen aufeinandertreffen, geraten sie in einen gefährlichen Überlebenskampf, bei dem sich erneut zeigt, dass die prähistorischen Bewohner der Insel nicht kontrolliert werden können.


Heimkino-Filmkritik:

Steven Spielberg inszenierte auch die Fortsetzung seines Erfolgsfilms von 1993 und blieb der Linie des Vorgängers weitgehend treu. Starke Effekte verbinden sich erneut mit tollen Animationen und routiniert agierenden Darstellern. Schon die Eingangssequenz mit dem Mädchen am Strand ist große Klasse und sorgt für einen ebenso überraschenden wie wirkungsvollen Einstieg. Dass „Vergessene Welt: Jurassic Park“ dennoch etwas schwächer ausfällt als sein Vorgänger, liegt vor allem an der etwas dünneren Geschichte und daran, dass Spielberg seinem Publikum nur noch wenig wirklich Neues präsentieren kann. Der große Aha-Effekt des ersten Teils verblasst zunehmend und auch die Zahl der wirklich erinnerungswürdigen Szenen fällt etwas geringer aus. Dennoch handelt es sich um eine starke Fortsetzung des Kultfilms, die vor allem in der zweiten Hälfte noch einmal ordentlich aufdreht. Das Finale, in dem ein Tyrannosaurus Rex als Attraktion auf das Festland gebracht wird und schließlich durch San Diego streift, erinnert dabei nicht zufällig an „King Kong“ und die Verschleppung des Riesenaffen in die Großstadt. – Auch „Vergessene Welt: Jurassic Park“ ist Blockbusterkino erster Güte, das man nicht so schnell vergessen wird – wenn auch etwas schwächer als Teil 1.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf Michael Crichtons 1995 erschienenem Roman „“Vergessene Welt“ (im Original „The Lost World“), der als Fortsetzung von „Jurassic Park“ entstand. Für die Verfilmung schrieb erneut David Koepp das Drehbuch. Der Film übernimmt allerdings nur Teile der Romanhandlung und weicht insbesondere im weiteren Verlauf deutlich von der Vorlage ab.

Mit einem geschätzten Budget von rund 73 Millionen US-Dollar spielte „Vergessene Welt: Jurassic Park“ weltweit etwa 619 Millionen US-Dollar ein. Damit konnte die Fortsetzung zwar nicht ganz an den außergewöhnlichen Erfolg des ersten Films anknüpfen, gehörte aber dennoch zu den erfolgreichsten Kinofilmen des Jahres 1997.

Die „Jurassic Park“-Trilogie:
1993: Jurassic Park
1997: Vergessene Welt: Jurassic Park
2001: Jurassic Park III

Die „Jurassic World“-Reihe:
2015: Jurassic World
2018: Jurassic World – Das gefallene Königreich
2022: Jurassic World – Ein neues Zeitalter
2025: Jurassic World – Die Wiedergeburt

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Das ist ihr Jagdrevier, Mr. Ludlow. Die Fleischfresser jagen hier. Wollen sie ein Basislager aufbauen oder ein Buffet?“

Auszeichnungen:

  • Goldene Leinwand


  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Fantasyfilm“, „Beste Regie“ (Steven Spielberg), „Beste Spezialeffekte“, „Bester Nebendarsteller“ (Pete Postlethwaite) und „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Vanessa Lee Chester)
  • Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie „Bester Film – Animated or Mixed Media“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

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