Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Jurassic Park

Jurassic Park


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Steven Spielberg

Besetzung: Sam Neill (Dr. Alan Grant), Richard Attenborough (John Hammond), Laura Dern (Dr. Ellie Sattler), Jeff Goldblum (Dr. Ian Malcolm), Bob Peck (Robert Muldoon), Joseph Mazzello (Tim), Ariana Richard (Lex), Wayne Knight (Dennis Nedry), Martin Ferrero (Gennaro), B. D. Wong (Wu), Samuel L. Jackson (Arnold)

Produktion: Kathleen Kennedy, Gerald R. Molen

Drehbuch: Michael Crichton, David Koepp

Buchvorlage: Michael Crichton

Filmmusik: John Williams

Kamera: Dean Cundey

Schnitt: Michael Kahn

Story:

Dem Unternehmer John Hammond ist es gelungen, mithilfe moderner Gentechnik Dinosaurier wieder zum Leben zu erwecken. Auf einer abgelegenen Insel hat er mit ihnen einen spektakulären Freizeitpark errichtet, den eine Gruppe von Wissenschaftlern und seine beiden Enkel vor der geplanten Eröffnung begutachten sollen. Als ein Mitarbeiter jedoch das Sicherheitssystem sabotiert, geraten die Tiere außer Kontrolle. Aus der faszinierenden Reise in die Urzeit wird ein gefährlicher Kampf ums Überleben, bei dem die Besucher erkennen müssen, dass sich die Natur nicht so einfach beherrschen lässt.


Heimkino-Filmkritik:

Mit „Jurassic Park“ gelang Regisseur Steven Spielberg ein echter Klassiker des 90er-Jahre-Kinos. Die Spezialeffekte sind auch heute noch atemberaubend und die Geschichte ist durchweg spannend erzählt. Viele Szenen haben sich längst ins filmische Gedächtnis eingebrannt und jagen einem selbst beim wiederholten Ansehen noch einen Schauer über den Rücken. Insgesamt macht es einfach Spaß, diesem gigantischen Spektakel beizuwohnen und zwei Stunden lang ebenso zu staunen wie die Protagonisten, als sie zum ersten Mal einen Dinosaurier erblicken. „Jurassic Park“ ist spannend, actionreich, humorvoll und großartig inszeniert – der Auftakt zu einem der bekanntesten Film-Franchises überhaupt. Auch die nachträglich konvertierte 3D-Version weiß technisch zu überzeugen und bietet eine angenehme und erstaunlich natürliche Tiefenwirkung.

Zusatzinfos:

Die Romanvorlage von Michael Crichton erschien im Jahre 1990 und trug in Deutschland zunächst den Titel „DinoPark“. In den USA wurde der Roman schon 1990 unter dem späteren Filmtitel „Jurassic Park“ veröffentlicht. Aufgrund der Popularität des Films wurden spätere Ausgaben des Romans dann auch in Deutschland unter dem Originaltitel vermarktet.

Filmtechnisch setzte „Jurassic Park“ neue Maßstäbe. Ursprünglich sollten die Dinosaurier unter anderem mit Go-Motion-Technik zum Leben erweckt werden. Tests von Industrial Light & Magic überzeugten Spielberg jedoch davon, für bestimmte Szenen auf damals revolutionäre computergenerierte Dinosaurier zu setzen. Kombiniert wurden diese mit aufwendigen lebensgroßen Animatronics aus der Werkstatt von Stan Winston. Gerade dieses Zusammenspiel aus praktischen und digitalen Effekten trägt dazu bei, dass die Dinosaurier auch Jahrzehnte später erstaunlich realistisch wirken.

„Jurassic Park“ gilt bis heute als filmtechnischer Meilenstein und als einer der einflussreichsten Blockbuster der 1990er-Jahre.

Während der Dreharbeiten auf der hawaiianischen Insel Kauaʻi wurde die Produktion 1992 vom Hurrikan Iniki getroffen. Teile des Casts und der Crew mussten während des schweren Sturms in ihrem Hotel Schutz suchen. Einige Aufnahmen des tatsächlichen Unwetters konnten später sogar für den Film verwendet werden.

Bei Produtkionskosten von etwa 62 Millionen US-Dollar, spielte der Film weltweit über 920 Millionen US-Dollar ein. Allein in Deutschland sahen über 10 Millionen Besucher den Film im Kino.

Aufgrund des enormen kommerziellen Erfolges entstanden in den Jahren 1997 und 2001 zwei Fortsetzungen und 2013 wurde „Jurassic Park“ in 3D noch einmal in die Kinos gebracht. Im Jahr 2015 startete dann der Beginn einer neuen Filmreihe zum Thema unter dem Titel „Jurassic World“.

Die „Jurassic Park“-Trilogie:
1993: Jurassic Park
1997: Vergessene Welt: Jurassic Park
2001: Jurassic Park III

Die „Jurassic World“-Reihe:
2015: Jurassic World
2018: Jurassic World – Das gefallene Königreich
2022: Jurassic World – Ein neues Zeitalter
2025: Jurassic World – Die Wiedergeburt

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Wenn uns die Evolutionsgeschichte eins gelehrt hat, dann doch, dass das Leben sich nicht einsperren lässt.“ (Dr. Ian Malcolm)

Auszeichnungen:

3 Oscars:
Bester Ton
Bester Toneffektschnitt
Beste Spezialeffekte

  • Saturn Awards in den Kategorien „Beste Regie“ (Steven Spielberg), „Bester Science-Fiction-Film“, „Beste Spezialeffekte“ und „Bestes Drehbuch“
  • BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste Spezialeffekte“
  • Jupiter Awards in den Kategorien „Bester internationaler Film“ und „Beste internationale Regie“ (Steven Spielberg)
  • Goldene Leinwand mit 2 Sternen


  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ (Laura Dern), „Beste Kostüme“, „Beste Musik“, „Bester Nachwuchsdarsteller“ (Joseph Mazzello), „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Ariana Richards), „Bester Nebendarsteller“ (Jeff Goldblum) und „Bester Nebendarsteller“ (Wayne Knight)
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bester Ton“ und „Beliebtester Film“
  • Nominierung für den Grammy in der Kategorie „Beste instrumentale Filmmusik“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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Bewertung

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