Prometheus – Dunkle Zeichen

Prometheus


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Ridley Scott

Besetzung: Noomi Rapace (Elizabeth Shaw), Michael Fassbender (David), Charlize Theron (Meredith Vickers), Idris Elba (Janek), Guy Pearce (Peter Weyland), Logan Marshall-Green (Charlie Holloway), Sean Harris (Fifield), Rafe Spall (Millburn), Emun Elliott (Chance), Benedict Wong (Ravel)

Produktion: Ridley Scott, Walter Hill, David Giler

Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof

Filmmusik: Marc Streitenfeld

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Pietro Scalia

Story:

Im Jahr 2089 entdecken die Wissenschaftler Elizabeth Shaw und Charlie Holloway auf der Erde Hinweise darauf, dass verschiedene frühe Kulturen unabhängig voneinander auf dasselbe entfernte Sternensystem verwiesen haben. Sie vermuten darin eine Einladung jener außerirdischen Wesen, die möglicherweise an der Entstehung der Menschheit beteiligt waren. Einige Jahre später reist eine Expedition mit dem Raumschiff Prometheus zu einem fernen Mond, um nach Antworten auf die Ursprünge des menschlichen Lebens zu suchen. Zur Besatzung gehört auch der Android David. Nach ihrer Ankunft stößt das Team auf gewaltige künstliche Strukturen und Spuren einer fremden Zivilisation.


Heimkino-Filmkritik:

Aufwendig inszenierter Science-Fiction-Film als Vorgeschichte der „Alien“-Reihe. Mit Ridley Scott nahm erneut der Regisseur von „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ auf dem Regiestuhl Platz und schuf einen Science-Fiction-Horrorfilm, der von Beginn an mit seinen starken Bildern beeindruckt. „Prometheus“ weist zwar im Vergleich zu den ersten beiden Filmen der Reihe etwas weniger echte Spannungsmomente auf, doch der Film besitzt ohne Zweifel seine starken Momente und ist insgesamt deutlich besser als die doch enttäuschenden „Alien 3“ und „Alien – Die Wiedergeburt“. Auch wenn es der erste „Alien“-Film ohne Sigourney Weaver ist, überzeugen die Darsteller und auch die Ausstattung weiß zu gefallen.

Zusatzinfos:

„Prometheus“ war Ridley Scotts erster Film im „Alien“-Universum seit „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – also nach mehr als 30 Jahren.

Der Name „Prometheus“ hat eine Bedeutung: In der griechischen Mythologie brachte Prometheus den Menschen das Feuer und wurde dafür von den Göttern bestraft. Der Name passt damit zu den zentralen Motiven des Films. Die Menschen suchen nach ihren Schöpfern und nach verbotenem Wissen – und müssen mit den Folgen dieser Suche umgehen.

2017 inszenierte Ridley Scott mit „Alien: Covenant“ die Fortsetzung. Dabei rückte er die Geschichte wieder wesentlich näher an die klassischen „Alien“-Filme und führte insbesondere die Geschichte von David weiter.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Wenn man etwas erschaffen will, muss man vorher etwas zerstören.“

Auszeichnungen:

  • Sierra Award in der Kategorie „Bestes Szenenbild“

  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“ und „Bester Nebendarsteller“ (Michael Fassbender)
  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Beste visuelle Effekte“ und „Bester Ton“
  • Nominierungen für den Empire Award in den Kategorien „Bester Film – Science-Fiction/Fantasy“ und „Bestes 3D“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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