Alien³

Alien³

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114 Minuten, 145 Minuten (Special Edition)

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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: David Fincher

Besetzung: Sigourney Weaver (Ellen Ripley), Charles Dance (Clemens), Charles S. Dutton (Dillon), Lance Henriksen (Bishop II), Paul McGann (Golic), Brian Glover (Harold Andrews), Pete Postlethwaite (David), Danny Webb (Morse)

Produktion: Walter Hill, Gordon Carroll, David Giler

Drehbuch: Walter Hill, David Giler, Larry Ferguson

Filmmusik: Elliot Goldenthal

Kamera: Alex Thomson

Schnitt: Terry Rawlings

Story:

Nach den Ereignissen auf LV-426 strandet Ellen Ripley auf dem abgelegenen Gefängnisplaneten Fiorina 161. Als einzige Überlebende ihrer Rettungskapsel findet sie sich in einer ausschließlich von männlichen Häftlingen bewohnten Strafkolonie wieder, deren Bewohner nach strengen religiösen Regeln leben. Ripley wird dort zunächst mit Misstrauen aufgenommen. Schon bald kommt es innerhalb der Anlage zu rätselhaften Todesfällen. Ripley erkennt, dass die tödliche Bedrohung, der sie bereits mehrfach begegnet ist, auch auf Fiorina 161 angekommen sein könnte. Da die weitgehend verlassenen Einrichtungen kaum Waffen oder technische Hilfsmittel bieten, stehen die Gefangenen einem äußerst gefährlichen Gegner nahezu schutzlos gegenüber.


Heimkino-Filmkritik:

Solide inszenierter dritter Teil der „Alien“-Saga. Auch wenn der Beginn mit Ripley als erneut einziger Überlebender zunächst etwas platt wirkt, gelingt gerade in der ersten Hälfte ein sehr atmosphärischer Film mit guter Charakterzeichnung und einem beklemmenden Setting. Zwar spielt das Geschehen diesmal nicht in einem Raumschiff, sondern auf einem Planeten, doch die Gefängniskolonie wirkt ähnlich klaustrophobisch wie die engen Gänge in den Raumschiffen der beiden Vorgängerfilme. Im letzten Drittel wird das Ganze dann etwas monoton, sodass der Film qualitativ insgesamt nicht mehr an seine Vorgänger heranreicht. Kurzweilige und spannende Unterhaltung ist aber dennoch garantiert.

Zusatzinfos:

„Alien³“ war tatsächlich der erste Kinofilm des späteren Regisseurs von Filmen wie „Sieben“ und „Fight Club“. Zuvor hatte David Fincher vor allem Musikvideos und Werbespots inszeniert. Die Produktion wurde allerdings von massiven Auseinandersetzungen mit dem Studio überschattet. Fincher distanzierte sich später deutlich vom fertigen Film und spricht bis heute nur ungern darüber.

2003 erschien eine etwa 30 Minuten längere Fassung, die häufig als Assembly Cut bzw. Special Edition bezeichnet wird. Sie rekonstruiert anhand des vorhandenen Materials eine frühere Version des Films und verändert bzw. erweitert zahlreiche Handlungselemente. David Fincher war daran jedoch nicht beteiligt.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„In einer irrsinnigen Welt muss ein Normaler wirken … wie irrsinnig.“

Auszeichnungen:

  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“

  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste Spezialeffekte“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“, „Beste Hauptdarstellerin“ (Sigourney Weaver), „Bester Nebendarsteller“ (Charles S. Dutton), „Beste Regie“ (David Fincher), „Bestes Drehbuch“, „Beste Kostüme“ und „Beste Spezialeffekte“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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