Fight Club

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: David Fincher
Besetzung: Brad Pitt (Tyler Durden), Edward Norton (Erzähler), Helena Bonham Carter (Marla Singer), Meat Loaf (Robert Paulsen), Jared Leto (Angel Face), Zach Grenier (Richard Chesler), Eion Bailey (Ricky), Holt McCallany (Mechaniker)
Produktion: Art Linson, Cean Chaffin, Ross Grayson Bell
Drehbuch: Jim Uhls
Buchvorlage: Chuck Palahniuk
Filmmusik: The Dust Brothers
Kamera: Jeff Cronenweth
Schnitt: James Haygood
Story:
Ein namenloser Angestellter führt ein eintöniges Leben zwischen Büro, Geschäftsreisen und einer sorgfältig eingerichteten Wohnung. Von chronischer Schlaflosigkeit geplagt, beginnt er, Selbsthilfegruppen für schwer kranke Menschen zu besuchen, obwohl er selbst nicht betroffen ist. Dort findet er vorübergehend die emotionale Befreiung, die ihm in seinem eigenen Leben fehlt – bis die ebenfalls unter falschem Vorwand teilnehmende Marla Singer sein fragiles Gleichgewicht stört. Auf einer Geschäftsreise lernt er den charismatischen und unangepassten Tyler Durden kennen, der all das zu verkörpern scheint, was ihm selbst fehlt. Nach einer spontanen Prügelei entdecken die beiden die befreiende Wirkung des körperlichen Kampfes und gründen den sogenannten „Fight Club“. Was zunächst als geheimer Treffpunkt frustrierter Männer beginnt, entwickelt jedoch zunehmend eine Eigendynamik, die weit über nächtliche Schlägereien hinausgeht.
Heimkino-Filmkritik:
„Fight Club“ ist ein absoluter Kultfilm! Die Geschichte – über die im Vorhinein nicht zu viel verraten werden sollte – wird genial erzählt und wartet mit tollen Wendungen und Überraschungen auf. Über die schauspielerischen Fähigkeiten von Edward Norton und Brad Pitt braucht man generell nicht mehr viele Worte zu verlieren. Doch wie beispielsweise Norton sich im Büro seines Chefs selbst vermöbelt, ist ganz große Klasse. Gegen Ende entstehen unweigerlich Assoziationen mit den Anschlägen vom 11. September, doch können diese von Regisseur David Fincher nicht bewusst gesetzt worden sein, entstand „Fight Club“ doch bereits etwa zwei Jahre zuvor. – Intelligentes, nervenaufreibendes, kurzweiliges und rasantes Filmspektakel. Einer der ganz wenigen Filme, die beim zweiten Ansehen noch interessanter werden, als sie es schon beim ersten Mal sind.
Zusatzinfos:
Der Film basiert auf dem 1996 erschienenen Roman „Fight Club“ von Chuck Palahniuk. Palahniuk äußerte sich später ausgesprochen positiv über die Verfilmung und fand manche Änderungen gegenüber seinem Roman sogar gelungen.
Brad Pitt ließ sich für seine Rolle als Tyler Durden kleine Stücke seiner Frontzähne entfernen, damit dessen Gebiss so aussah, als habe er zahlreiche Schlägereien hinter sich. Nach Abschluss der Dreharbeiten ließ er die Zähne wieder reparieren.
Trotz Brad Pitt und Edward Norton erfüllte „Fight Club“ an den Kinokassen nicht die hohen Erwartungen des Studios. Bei einem Budget von ungefähr 63 Millionen US-Dollar spielte er weltweit rund 101 Millionen US-Dollar ein. Sein enormer Kultstatus entwickelte sich erst anschließend, insbesondere durch DVD und Heimvideo.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★★★☆
Erotik: ★★☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
88,30 %
Meine Wertung:
10/10
Gesamtwertung:
90,64 %
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