2001: A Space Odysse

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Stanley Kubrick
Besetzung: Keir Dullea (David Bowman), Gary Lockwood (Frank Poole), William Sylvester (Dr. Heywood Floyd), Leonard Rossiter (Smyslov), Daniel Richter (Mondbeobachter), Robert Beatty (Halvorsen), Frank Miller (Chef der Expedition)
Produktion: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
Filmmusik: Aram Khatschaturian, Richard Strauss, Johann Strauß, György Ligeti
Kamera: Geoffrey Unsworth, John Alcott
Schnitt: Ray Lovejoy
Story:
Ein geheimnisvoller schwarzer Monolith taucht in unterschiedlichen Epochen der Menschheitsgeschichte auf und scheint die Entwicklung des Menschen auf rätselhafte Weise zu beeinflussen. Im Jahr 2001 begibt sich eine Raumfahrtmission zum Jupiter, um dem Phänomen nachzugehen. An Bord des Raumschiffs übernehmen die Astronauten David Bowman und Frank Poole gemeinsam mit dem hochentwickelten Bordcomputer HAL 9000 die Kontrolle über die Mission. Während der Reise kommt es jedoch zu gefährlichen Spannungen zwischen Mensch und Maschine, die die Expedition zunehmend bedrohen und schließlich in einer existenziellen Erfahrung münden.
Heimkino-Filmkritik:
Stanley Kubricks „2001“ ist zu Recht einer der Science-Fiction-Klassiker überhaupt. Die etwa 20-minütige Eingangszene mit den Affen (gespielt von menschlichen Darstellern) schrieb ebenso Geschichte wie die Architektur der Raumschiffe, das Design der Raumausstattung sowie die herausragenden Kameraeinstellungen und die orchestrale Musikuntermalung. Die Bildkompositionen „tanzen“ zu der klassischen Musik, seien es die Raumschiffe in den Weiten des Weltalls, beliebige Gegenstände in der Schwerelosigkeit oder sogar die Menschen, die sich elegant durch das Bild bewegen. „2001“ ist kein Film, sondern ein Kunstwerk – und genau deshalb wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache. Wer die atemberaubenden Bilder inklusive ihrer Musikuntermalung nicht genießen kann, dem wird schnell langweilig werden. Doch Kamera und Regie lieben es, mit der Schwerelosigkeit zu spielen. Die ausgewählten Perspektiven und Aktionen versetzen auch heute noch in Erstaunen. Ganz nebenbei wird auch noch eine kleine Geschichte erzählt, die sich über etwa zweieinhalb Stunden Film erstreckt und sich dabei nicht bloß dem Traum der Raumfahrt, der Sehnsucht nach fremden Welten, sondern auch der Frage der menschlichen Abhängigkeit vom Computer widmet. Und das bereits im Jahre 1968 – ein Jahr vor der ersten bemannten Mondlandung. Kubrick war seiner Zeit voraus und schuf einen bildgewaltigen, actionarmen, aber dafür um so tiefsinnigeren und philosophischen Science-Fiction-Film.
Zusatzinfos:
Der Film beruht auf der Kurzgeschichte „The Sentinel“ von Arthur C. Clarke. Gemeinsam mit Stanley Kubrick erarbeitete Clarke das Drehbuch, aus welchem dann auch sein Roman „2001“ hervorging.
Der Bordcomputer HAL 9000 gehört zu den bekanntesten KI-Figuren der Filmgeschichte.
Im Jahr 1983 entstand mit dem Film „2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“ eine Fortsetzung.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Diese Mission ist zu wichtig für mich, als dass ich Dir erlaube sie zu gefährden.“ (HAL 9000)
Auszeichnungen:
1 Oscar:
Beste visuelle Effekte
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★☆☆☆☆
Anspruch: ★★★★★
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Externe Wertung:
85,28 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
86,22 %
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