Die Odyssee

The Odyssey


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Christopher Nolan

Besetzung: Matt Damon (Odysseus), Tom Holland (Telemachos), Anne Hathaway (Penelope), Zendaya (Athene), Lupita Nyong’o (Helena/Klytemnestra), Robert Pattinson (Antinoos), Charlize Theron (Calypso), Jon Bernthal (Menelaos), Benny Safdie (Agamemnon), John Leguizamo (Eumaios), Samantha Morton (Circe), Elliot Page (Sinon), Himesh Patel (Eurylochos), Bill Irwin (Polyphem), Mia Goth (Melantho), Logan Marshall-Green (Melanthius)

Produktion: Christopher Nolan, Emma Thomas

Drehbuch: Christopher Nolan

Buchvorlage: Homer

Filmmusik: Ludwig Göransson

Kamera: Hoyte van Hoytema

Schnitt: Jennifer Lame

Story:

Nach dem Ende des Trojanischen Krieges macht sich der griechische König Odysseus auf den Weg zurück in seine Heimat Ithaka, wo seine Frau Penelope auf ihn wartet. Doch die Heimreise entwickelt sich zu einer jahrelangen Irrfahrt über das Mittelmeer, auf der Odysseus und seine Gefährten immer wieder neuen Gefahren ausgesetzt sind. Auf seiner Reise begegnet Odysseus zahlreichen Gestalten und Wesen der griechischen Mythologie, darunter dem einäugigen Zyklopen Polyphem, der Zauberin Circe und den verführerischen Sirenen. Während Götter und übernatürliche Mächte immer wieder in sein Schicksal eingreifen, versucht Odysseus allen Widerständen zum Trotz, den Weg zurück zu seiner Familie und nach Ithaka zu finden.


Heimkino-Filmkritik:

„Die Odyssee“ ist ein wahres Mammutprojekt. Regisseur Christopher Nolan drehte den gesamten Film mit speziell angefertigten IMAX-Kameras. Das Ergebnis ist bildtechnisch beeindruckend. Die Reise des Odysseus wird in knapp drei Stunden äußerst kurzweilig und spannend erzählt. Die einzelnen Stationen der Reise werden stellenweise in kurzen Abschnitten beinahe pausenlos aneinandergereiht, sodass zwar das Gefühl für die tatsächliche Dauer der Reise etwas verloren geht, die Intensität dieser Szenen aber ihresgleichen sucht. Matt Damon überzeugt darstellerisch auf ganzer Linie, aber auch die weitere Besetzung ist passend gewählt und verleiht den unterschiedlichen Charakteren die notwendige Tiefe. Die deutsche FSK-Einstufung ab 12 Jahren erscheint jedoch zumindest etwas fragwürdig. So gibt es einzelne blutige Kampfszenen, insbesondere aber die Schweineverwandlung bei Circe und die Attacken des einäugigen Polyphem bleiben als unappetitliche Höhepunkte im Gedächtnis. Doch gerade diese Szenen heben den Film auch von anderen Vertretern des Genres ab. – Insgesamt ist „Die Odyssee“ ein monumentales Filmepos, das der Bedeutung seiner literarischen Vorlage gerecht wird und den Stoff auch für diejenigen greifbar macht, die bislang mit einem der bedeutendsten Werke der abendländischen Literatur und der griechischen Antike wenig vertraut waren.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf Homers „Odyssee“, einem der ältesten und einflussreichsten Werke der europäischen Literatur. Das vermutlich im späten 8. oder frühen 7. Jahrhundert v. Chr. entstandene Epos schildert die zehnjährige Irrfahrt des Odysseus nach dem Trojanischen Krieg.

„Die Odyssee“ ist der erste abendfüllende Spielfilm, der vollständig mit IMAX-Filmkameras gedreht wurde. Christopher Nolan und sein Stammkameramann Hoyte van Hoytema arbeiteten dafür mit IMAX an weiterentwickelten Kameras. Ein wesentliches Problem bisheriger IMAX-Kameras war ihre enorme Lautstärke, die insbesondere Dialogszenen erschwerte. Für „Die Odyssee“ wurden deshalb leisere Technik und spezielle Schallschutzsysteme entwickelt. Insgesamt wurden rund 2,1 Millionen Fuß IMAX-Film belichtet.

Statt Odysseus‘ Reise überwiegend im Studio oder vor digitalen Hintergründen entstehen zu lassen, wurde mit echten Schiffen auf dem Meer und an zahlreichen Originalschauplätzen gearbeitet. Gedreht wurde unter anderem in Griechenland, Italien, Marokko, Schottland und Island.

„Die Odyssee“ wurde von Anfang an ausgesprochen konsequent als Film für die größtmögliche Leinwand konzipiert. Die vollständige Aufnahme auf 15/70-mm-IMAX-Material macht die entsprechende analoge IMAX-Projektion zur technisch aufwendigsten Präsentationsform des Films. Allerdings existieren weltweit nur sehr wenige Kinos, die dieses Format tatsächlich zeigen können.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Niemand konnte zwischen mir und meinem Zuhause stehen. Nicht einmal die Götter.“ (Odysseus)

Auszeichnungen:

Auszeichnungen folgen …

Trailer

Soundtrack

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