The Hobbit: An Unexpected Journey
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169 Minuten, 183 Minuten (Extended Edition)
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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Peter Jackson
Besetzung: Martin Freeman (Bilbo Beutlin), Ian McKellen (Gandalf), Richard Armitage (Thorin Eichenschild), Cate Blanchett (Galadriel), Ian Holm (älterer Bilbo), Christopher Lee (Saruman), Hugo Weaving (Elrond), Elijah Wood (Frodo), Andy Serkis (Gollum), Jed Brophy (Nori), Adam Brown (Ori), John Callen (Oin), Mark Hadlow (Dori/Bert), Peter Hambleton (Gloin/William), Sylvester McCoy (Radagast)
Produktion: Peter Jackson, Carolynne Cunningham, Fran Walsh, Zane Weiner
Drehbuch: Peter Jackson, Guillermo del Toro, Fran Walsh, Philippa Boyens
Buchvorlage: J. R. R. Tolkien
Filmmusik: Howard Shore
Kamera: Andrew Lesnie
Schnitt: Jabez Olssen
Story:
Eigentlich führt der Hobbit Bilbo Beutlin ein beschauliches Leben im friedlichen Auenland, doch mit der Ankunft des Zauberers Gandalf nimmt sein gewohnter Alltag eine unerwartete Wendung. Gemeinsam mit einer Gruppe von dreizehn Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild soll er sich auf eine abenteuerliche Reise durch Mittelerde begeben. Ihr Ziel ist das ferne Königreich Erebor, aus dem die Zwerge einst von dem mächtigen Drachen Smaug vertrieben wurden. Obwohl Bilbo zunächst wenig Begeisterung für das gefährliche Vorhaben zeigt, lässt er sich schließlich auf die Unternehmung ein. Schon bald muss sich die ungewöhnliche Reisegesellschaft gegen feindselige Kreaturen und zahlreiche andere Gefahren behaupten.
Heimkino-Filmkritik:
„Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ beginnt recht ruhig, bietet insgesamt aber wieder hervorragende Unterhaltung in bester „Herr der Ringe“-Tradition. Imposante Bilder, großartige Masken, wunderschöne Landschaften und ein Gollum, der allein schon durch seine Leinwandpräsenz besticht, sind eine wahre Augenweide. Besonders im Gedächtnis bleiben das Zusammentreffen von Bilbo und Gollum sowie die darauffolgende actionreiche Befreiungsaktion. Ganz großes Kino – und auch in 3D ein echter Genuss!
Zusatzinfos:
Die „Hobbit“-Trilogie erzählt die Vorgeschichte zu „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ (2001) und ist rund 60 Jahre vor dessen Handlung angesiedelt.
Ursprünglich war die Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Roman „Der Hobbit“ als zweiteiliges Kinoabenteuer geplant. Erst während der Produktion entschied sich Peter Jackson, die Geschichte auf drei Filme auszudehnen. Dabei griff er auch auf zusätzliche Hintergrundinformationen aus Tolkiens Werken zurück.
Peter Jackson setzte bei den Dreharbeiten auf das sogenannte High-Frame-Rate-Verfahren (HFR). Statt der üblichen 24 Bilder pro Sekunde wurden 48 Bilder aufgenommen, wodurch insbesondere schnelle Bewegungen flüssiger und schärfer erscheinen. Zusätzlich verwendete die Produktion digitale RED-EPIC-Kameras mit einer Auflösung von rund 5K und zeichnete die Szenen stereoskopisch in 3D auf. Die Kombination dieser Verfahren führte zu enormen Datenmengen und stellte besondere Anforderungen an die Nachbearbeitung.
Mit weltweiten Kinoeinnahmen von mehr als einer Milliarde US-Dollar entwickelte sich „Eine unerwartete Reise“ zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 2012. Allein in Deutschland lockte das Fantasyabenteuer mehr als 6,6 Millionen Zuschauer in die Kinos.
Bevor Peter Jackson selbst die Inszenierung übernahm, war Guillermo del Toro als Regisseur vorgesehen. Der mexikanische Filmemacher arbeitete bereits an der Vorbereitung und am Drehbuch, zog sich jedoch aufgrund wiederholter Produktionsverzögerungen aus dem Projekt zurück.
Andy Serkis verkörperte die Figur Gollum erneut mithilfe des Performance-Capture-Verfahrens. Dabei wurden seine Bewegungen und Gesichtsausdrücke digital erfasst und als Grundlage für die computergenerierte Figur verwendet. Die technischen Möglichkeiten hatten sich seit der ursprünglichen „Herr der Ringe“-Trilogie erheblich weiterentwickelt.
Wie schon bei der „Herr der Ringe“-Trilogie fanden die Dreharbeiten überwiegend in Neuseeland statt. Zahlreiche Landschaften des Landes dienten erneut als Kulisse für die fantastische Welt Mittelerdes. Auch das Hobbingen-Filmset wurde für die Produktion wiederhergestellt und diesmal mit dauerhaften Gebäuden ausgestattet.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Wahrer Mut bedeutet nicht, ein Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.“ (Gandalf)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
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Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
75,28 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
80,72 %
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