28 Years Later: The Bone Temple

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Nia DaCosta
Besetzung: Ralph Fiennes (Dr. Ian Kelson), Jack O’Connell (Sir Jimmy Crystal), Alfie Williams (Spike), Chi Lewis-Parry (Samson), Aaron Taylor-Johnson (Jamie), Erin Kellyman (Jimmy Ink), Emma Laird (Jimmima), Maura Bird (Jimmy Jones), Louis Ashbourne Serkis (Tom)
Produktion: Danny Boyle, Alex Garland, Bernard Bellew, Andrew MacDonald, Peter Rice, Bryony Chaplin
Drehbuch: Alex Garland
Filmmusik: Hildur Guðnadóttir
Kamera: Sean Bobbitt
Schnitt: Jake Roberts
Story:
In einer von der Pandemie gezeichneten Welt kämpfen die letzten Menschen weiterhin ums Überleben. Während die Infizierten noch immer eine Gefahr darstellen, rücken zunehmend auch Konflikte unter den Menschen selbst in den Mittelpunkt. Der junge Spike gerät in die Obhut einer sektenähnlichen Vereinigung, die Satan verehrt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Und Dr. Ian Kelson forscht weiter an den Infizierten und freundet sich sogar mit einem an. Doch die Gruppe der Satansverehrer kommt zu Kelsons sogenanntem „Bone Temple“ und hält ihn für Satan höchstpersönlich …
Heimkino-Filmkritik:
„The Bone Temple“ beginnt sehr intensiv und direkt mit reichlich Blut. In „28 Years Later“ lernte man Spike und auch Dr. Ian Kelson bereits kennen und ganz am Ende war sogar die „Jimmy-Gang“ bereits zu sehen. „The Bone Temple“ führt diese Geschichte nun konsequent fort, schlägt dabei aber einen gänzlich anderen Ton an. Insgesamt ist der Film deutlich brutaler geraten als sein Vorgänger, aber auch stringenter erzählt. Zudem wird der Fokus nicht mehr so stark auf die Infizierten gelegt, sondern mehr auf die menschlichen Abgründe in einer postapokalyptischen Welt. War Ralph Fiennes im Vorgänger nur eine Randerscheinung, so erhält er nun wesentlich mehr Raum und diesen nutzt er bravourös. Fiennes Spiel allein lohnt schon das Ansehen. – Der vierte Teil der „28“-Saga ist der bislang düsterste Teil der Reihe und stellt eine Mischung aus Sektenkult, dystopischer Endzeitmär und noch einem kleinen Hauch Zombiefilm dar. So schlägt Regisseur Nia DaCosta hier neue Wege ein, was den Film von den anderen Beiträgen der Reihe abhebt und ihn zumindest deutlich besser erscheinen lässt als seinen direkten Vorgänger.
Zusatzinfos:
Der Film ist die direkte Fortsetzung von „28 Years Later“. Beide Filme wurden eng miteinander geplant und teilweise sogar parallel gedreht. Führte bei „28 Years Later“ aber noch Danny Boyle Regie, übernahm hier Nia DaCosta diese Funktion. Danny Boyle (Produktion) und Alex Garland (Produktion und Drehbuch) waren aber auch weiterhin maßgeblich in das Projekt involviert.
Filme der Reihe:
2002: 28 Days Later
2007: 28 Weeks Later
2025: 28 Years Later
2026: 28 Years Later: The Bone Temple
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Wer die Geschichte vergisst, ist verdammt, sie zu wiederholen.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★★
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
79,34 %
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