Heimkino-Filmkritik

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28 Weeks Later

28 Weeks Later


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Juan Carlos Fresnadillo

Besetzung: Robert Carlyle (Don), Jeremy Renner (Doyle), Rose Byrne (Scarlet), Harold Perrineau (Flynn), Catherine McCormack (Alice), Garfield Morgan (Geoff), Amanda Walker (Sally), Imogen Poots (Tammy)

Produktion: Danny Boyle, Andrew MacDonald, Enrique López Lavigne, Allon Reich, Bernard Bellew

Drehbuch: Juan Carlos Fresnadillo, Enrique López Lavigne, Rowan Joffe

Filmmusik: John Murphy

Kamera: Enrique Chediak

Schnitt: Chris Gill

Story:

Sechs Monate nach dem verheerenden Ausbruch eines tödlichen Virus gilt Großbritannien als weitgehend gesichert. Unter militärischer Aufsicht beginnt die schrittweise Wiederbesiedelung Londons, und erste Überlebende kehren in die abgesicherten Zonen zurück. Auch die Geschwister Tammy und Andy treffen dort auf ihren Vater, während das Leben scheinbar wieder in geordnete Bahnen zurückkehrt. Doch als das Virus erneut ausbricht, gerät die Situation außer Kontrolle und die sichere Zone verwandelt sich in ein tödliches Chaos. Für die Überlebenden beginnt ein verzweifelter Kampf, während sich die Infektion rasend schnell ausbreitet.


Heimkino-Filmkritik:

Durch die wacklige Handkamera und die teilweise unüberschaubare Action wird der Zuschauer direkt in das Geschehen hinein katapultiert. Einige kleine Logiklöcher und die im Gegensatz zu „28 Days Later“ leicht weniger beklemmende Atmosphäre täuschen nicht darüber hinweg, dass es sich hier immer noch um einen sehenswerten Horrorfilm handelt, der außerdem noch dem amerikanischen Militär kritisch einen Spiegel vorhält.

Zusatzinfos:

Danny Boyle, Regisseur des ersten Teils, ist hier noch als Produzent tätig. Die Regie übernahm hingegen Juan Carlos Fresnadillo.

Die Macher legten bewusst Wert darauf, den Film nicht als klassischen Zombiefilm zu verstehen: Zombies sind traditionell Untote ohne Emotionen, die Infizierten in der „28“-Reihe sind jedoch lebende Menschen, die durch ein Virus verändert wurden.

Filme der Reihe:
2002: 28 Days Later
2007: 28 Weeks Later
2025: 28 Years Later
2026: 28 Years Later: The Bone Temple

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Auszeichnungen:

  • Empire Award in der Kategorie „Bester Horrorfilm“

  • Nominierungen für den British Independent Film Award in den Kategorien „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Imogen Poots) und „Beste technische Leistung“
  • Nominierungen für den Golden Trailer Award in den Kategorien „Bestes Horrorfilm-Poster“ und „Bester Horrorfilm-TV-Spot“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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