The Thing

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: John Carpenter
Besetzung: Kurt Russell (MacReady), Wilford Brimley (Blair), T. K. Carter (Nauls), David Clennon (Palmer), Keith David (Childs), Richard Dysart (Dr. Copper), Charles Hallahan (Norris), Peter Maloney (Bennings)
Produktion: David Foster, Lawrence Turman
Drehbuch: Bill Lancaster
Buchvorlage: John W. Campbell Jr.
Filmmusik: Ennio Morricone
Kamera: Dean Cundey
Schnitt: Todd Ramsay
Story:
In einer abgelegenen amerikanischen Forschungsstation in der Antarktis wird eine Gruppe von Wissenschaftlern auf merkwürdige Ereignisse in einem benachbarten norwegischen Forschungslager aufmerksam. Schon bald entdecken die Männer, dass dort eine außerirdische Lebensform freigesetzt wurde, die vermutlich seit Jahrtausenden im Eis eingeschlossen war. Das Wesen besitzt die Fähigkeit, andere Lebewesen zu assimilieren und deren Aussehen nahezu perfekt nachzuahmen. Damit kann jeder Bewohner der Station bereits unbemerkt durch den Außerirdischen ersetzt worden sein. Während die Männer zunehmend von Misstrauen und Angst beherrscht werden, versucht der Hubschrauberpilot R. J. MacReady gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern der Station herauszufinden, wem noch zu trauen ist und wie sich die Kreatur aufhalten lässt.
Heimkino-Filmkritik:
John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ aus dem Jahre 1982 ist ein vorzüglich inszenierter Science-Fiction-Film mit tollen Bildern, einer spannenden Geschichte und überzeugenden Darstellern. Packend ist der Film insbesondere aufgrund seiner gekonnt erzeugten atmosphärischen Dichte, der gut herausgearbeiteten Charaktere und der großartigen Effekte. In modernen Filmen des Genres wird nur noch selten eine derartige charakterliche Präzision erreicht, die hier jedoch enorm zum Spannungsbogen beiträgt. Die Konflikte und das wachsende Misstrauen innerhalb der Gruppe werden wunderbar dargestellt. Und auch wenn einige Effekte an Ridley Scotts „Alien“ (1979) erinnern, sind sie faszinierend und wirken keineswegs nachgemacht oder aufgesetzt. Ein Science-Fiction-Klassiker mit einem jungen Kurt Russell und der dezenten Musikuntermalung von Altmeister Ennio Morricone.
Zusatzinfos:
Der Film basiert auf der 1938 veröffentlichten Science-Fiction-Novelle „Who Goes There?“ von John W. Campbell Jr., die dieser ursprünglich unter dem Pseudonym Don A. Stuart veröffentlichte. Bereits 1951 entstand mit „Das Ding aus einer anderen Welt“ eine erste, allerdings deutlich freiere Verfilmung.
Bei seinem Kinostart am 1982 war „Das Ding aus einer anderen Welt“ kein Erfolg und wurde von zahlreichen Kritikern wegen seiner drastischen Effekte und seiner pessimistischen Grundstimmung abgelehnt. Nur zwei Wochen zuvor war in den USA „E. T. – Der Außerirdische“ gestartet, der ein völlig gegensätzliches, freundliches Bild eines außerirdischen Besuchers zeichnete und zum enormen Publikumserfolg wurde. Carpenter selbst führte den damaligen Misserfolg später unter anderem auf diesen Gegensatz zurück. Am selben Tag wie „Das Ding aus einer anderen Welt“ startete übrigens auch „Blade Runner“ in den US-Kinos.
Drehbuchautor Bill Lancaster ist der Sohn von Schauspieler Burt Lancaster.
Die ungeschnittene Fassung des Films wurde 1984 in Deutschland indiziert. Im August 2009 erfolgte die Listenstreichung; anschließend wurde die ungekürzte Fassung am 23. September 2009 von der FSK neu geprüft und ab 16 Jahren freigegeben.
2011 erschien mit „The Thing“ ein Prequel, das unmittelbar vor den Ereignissen des Films von 1982 spielt und zeigt, was im norwegischen Forschungslager geschehen ist, dessen Überreste MacReady und die anderen zu Beginn von Carpenters Film entdecken.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
Kein Zitat vorhanden.
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
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Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★☆☆☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★★
Externe Wertung:
86,18 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
86,94 %
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