E.T. the Extra-Terrestrial

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Steven Spielberg
Besetzung: Henry Thomas (Elliott), Robert MacNaughton (Michael), Drew Barrymore (Gertie), Dee Wallace (Mary), Peter Coyote (Keys), Tom Howell (Tyler), K. C. Martel (Greg), Sean Frye (Steve)
Produktion: Steven Spielberg, Kathleen Kennedy
Drehbuch: Melissa Mathison
Filmmusik: John Williams
Kamera: Allen Daviau, Dennis Muren
Schnitt: Carol Littleton
Story:
Der zehnjährige Elliott entdeckt eines Tages in der Nähe seines Hauses ein ungewöhnliches Wesen aus einer fremden Welt. Der kleine Außerirdische wurde bei der überstürzten Abreise seines Raumschiffs versehentlich auf der Erde zurückgelassen. Elliott nimmt ihn heimlich bei sich auf, gibt ihm den Namen E.T. und entwickelt schon bald eine außergewöhnlich enge Verbindung zu seinem neuen Freund. Gemeinsam mit seinen Geschwistern versucht Elliott, E.T. vor seiner Mutter und der Außenwelt zu verbergen. Während sich der Außerirdische zunehmend in seiner fremden Umgebung zurechtfindet, sucht er nach einer Möglichkeit, Kontakt zu seiner Heimat aufzunehmen. Doch auch Regierungsmitarbeiter sind inzwischen auf seine Anwesenheit aufmerksam geworden und kommen Elliott und seinem außergewöhnlichen Freund immer näher.
Heimkino-Filmkritik:
Steven Spielbergs „E.T. – Der Außerirdische“ ist ohne Frage ein Science-Fiction-Klassiker, der Klein und Groß gleichermaßen fasziniert. Die Mimik von E.T. ist beeindruckend, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Film lange vor dem Zeitalter moderner Computereffekte entstand. In den Schatten gestellt wird die Darstellung E.T.s lediglich von der noch ganz jungen Drew Barrymore. Ihr Mienenspiel in diesem jungen Alter ist schlichtweg atemberaubend. Die Geschichte selbst ist ohnehin längst Kult. – Liebenswerte Charaktere verbinden sich mit der herzerwärmenden Geschichte zu einem temporeichen Filmvergnügen für die ganze Familie, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Zusatzinfos:
„E.T. – Der Außerirdische“ entwickelte sich 1982 zu einem außergewöhnlichen Kinoerfolg. Nach 31 Wochen hatte der Film in den USA sogar „Star Wars“ (1977) als bis dahin erfolgreichsten Film nach Verleiheinnahmen überholt. Rund um den Film entstand zudem eine enorme Merchandising-Welle.
Einen zusätzlichen Popularitätsschub erhielten durch den Film BMX-Räder. Elliott fährt ein Fahrrad des japanischen Herstellers Kuwahara, dessen Bekanntheitsgrad durch „E.T.“ erheblich zunahm. Das Unternehmen brachte später eigene E.T.-Modelle und mehrfach Neuauflagen des berühmten Fahrrads heraus.
Zum 20-jährigen Jubiläum brachte Steven Spielberg 2002 eine digital überarbeitete und etwa fünf Minuten längere Fassung des Films ins Kino. Neben zusätzlichen Szenen – darunter E.T. in der Badewanne – wurden verschiedene Effekte überarbeitet und E.T. stellenweise digital verändert, um seine Bewegungen und Mimik zu erweitern. Besonders kontrovers war Spielbergs Entscheidung, die Schusswaffen der Regierungsbeamten digital durch Funkgeräte zu ersetzen. Spielberg hatte erklärt, dass ihn die Waffen, mit denen die Kinder bedroht werden, rückblickend störten. Eine Dialogänderung wurde vom 11. September beeinflusst. Mary verbietet Michael in der ursprünglichen Fassung, an Halloween als „Terrorist“ verkleidet zu gehen; für die Jubiläumsfassung wurde daraus ein „Hippie“. Spielberg distanzierte sich später selbst von seinen Änderungen. Er erklärte, dass Filme als Zeugnisse ihrer Entstehungszeit erhalten bleiben sollten und er die nachträgliche Entfernung der Waffen bereue. Zum 30-jährigen Jubiläum erschien „E.T.“ 2012 deshalb auf Blu-ray wieder in seiner ursprünglichen Kinofassung; die hinzugefügten Szenen der Jubiläumsversion wurden lediglich als Bonusmaterial aufgenommen.
Drew Barrymore war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst sechs Jahre alt.
Harrison Ford spielte in einer Szene den Direktor von Elliotts Schule. Die Szene wurde jedoch aus dem fertigen Film entfernt, sodass Harrison Ford nicht offiziell dem Cast angehört.
Eine der berühmtesten Szenen des Films wurde später zum Markenzeichen von Spielbergs Produktionsfirma Amblin Entertainment: Die Silhouette von Elliott und E.T., die mit dem Fahrrad vor dem Mond vorbeifliegen, bildet das Logo des Unternehmens.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„E.T. nach Haus‘ telefonieren!“ (E.T.)
Auszeichnungen:
4 Oscars:
Beste visuelle Effekte
Bester Ton
Bester Toneffektschnitt
Beste Musik
Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ★★★☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
80,98 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
82,78 %
© Heimkino-Filmkritik 2026