Upgrade

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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Leigh Whannell

Besetzung: Logan Marshall-Green (Grey Trace), Melanie Vallejo (Asha Trace), Harrison Gilbertson (Eron Keen), Steve Danielsen (Jeff Handley), Benedict Hardie (Fisk), Richard Cawthorne (Serk), Christopher Kirby (Tolan), Richard Anastasios (Wen)

Produktion: Jason Blum, Kylie Du Fresne, Brian Kavanaugh-Jones

Drehbuch: Leigh Whannell

Filmmusik: Jed Palmer

Kamera: Stefan Duscio

Schnitt: Andy Canny

Story:

In einer nahen Zukunft bestimmen hochentwickelte Technologien den Alltag der Menschen. Der technikskeptische Grey Trace versucht jedoch, weitgehend ohne sie auszukommen. Als er und seine Frau Opfer eines brutalen Überfalls werden, verliert Grey seine Frau und bleibt selbst vom Hals abwärts gelähmt zurück. Ein wohlhabender Erfinder bietet ihm daraufhin eine neuartige Behandlung an: Ein implantierter Computerchip namens STEM soll ihm seine Bewegungsfähigkeit zurückgeben. Tatsächlich kann Grey anschließend wieder laufen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass STEM weit mehr ist als ein medizinisches Hilfsmittel. Die künstliche Intelligenz verleiht Grey ungeahnte Fähigkeiten und nun will er sich an den Verbrechern rächen …


Heimkino-Filmkritik:

„Upgrade“ ist eine schnörkellose Symbiose aus Science-Fiction-Film und Actionthriller. Das Zukunftsszenario wird dabei in tollen und atmosphärischen Bildern eingefangen. Die Geschichte ist natürlich in gewisser Weise etwas abstrus, doch wer sich darauf einlässt, erlebt einen spannenden Actioner à la „The Punisher“ mit einem Hauch „Strange Days“. Dabei werden auch die Gefahren künstlicher Intelligenz aufgezeigt. Der finale Showdown weiß ebenfalls zu überzeugen. Und so bietet „Upgrade“ äußerst kurzweilige Unterhaltung, tolle Kämpfe sowie einen Außenseiter im Kampf gegen mächtige Verbrecher … und die künstliche Intelligenz. Ein klares „Upgrade“ für die eigene Filmsammlung.

Zusatzinfos:

„Upgrade“ wurde mit einem vergleichsweise geringen Produktionsbudget von rund drei Millionen US-Dollar realisiert. Weltweit spielte der Film etwa 17 Millionen US-Dollar ein und entwickelte sich damit zu einem wirtschaftlichen Erfolg.

Obwohl die Handlung in einer futuristischen amerikanischen Großstadt angesiedelt ist, entstanden die Filmaufnahmen überwiegend im australischen Melbourne. Durch moderne Architektur, gezielte Kulissengestaltung und digitale Effekte wurde daraus eine düstere Zukunftsmetropole.

Bei seiner Veröffentlichung wurde „Upgrade“ häufig mit dem ebenfalls 2018 erschienenen Superheldenfilm „Venom“ verglichen. Beide Filme handeln von einem Mann, dessen Körper durch eine fremde Intelligenz gesteuert werden kann. Hinzu kommt die äußerliche Ähnlichkeit der Hauptdarsteller Logan Marshall-Green und Tom Hardy.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Eine künstliche Welt tut viel weniger weh als die echte.“

Auszeichnungen:

  • Großer Publikumspreis beim Sitges Catalonian International Film Festival

  • Nominierung für den Saturn Award in der Kategorie „Bester Science-Ficition-Film“
  • Nominierung für den Australian Film Critics Association Award in der Kategorie „Bestes Drehbuch“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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