Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Moon

Moon


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Duncan Jones

Besetzung: Sam Rockwell (Sam Bell), Dominique McElligott (Tess Bell), Kaya Scodelario (Eve), Benedict Wong (Thompson), Matt Berry (Overmeyers), Malcolm Stewart (Techniker)

Produktion: Stuart Fenegan, Trudie Styler, Nicky Moss, Mark Foligno, Alex Francis, Steve Milne, Deepak Sikka

Drehbuch: Nathan Parker

Filmmusik: Clint Mansell

Kamera: Gary Shaw

Schnitt: Nicolas Gaster

Story:

Der Astronaut Sam Bell arbeitet seit fast drei Jahren allein auf einer Mondstation, wo er den Abbau des wertvollen Rohstoffs Helium-3 überwacht. Kurz vor dem Ende seines Vertrags freut er sich auf die Rückkehr zur Erde und zu seiner Familie. Doch zunehmend häufen sich seltsame Vorfälle auf der Station. Nach einem Unfall beginnt Sam, an seiner Wahrnehmung und seiner Situation zu zweifeln. Als er schließlich mit einer schockierenden Entdeckung konfrontiert wird, gerät sein gesamtes Verständnis von Identität, Erinnerung und Realität ins Wanken.


Heimkino-Filmkritik:

„Moon“ gelingt es das Genre des anspruchsvollen und intelligenten Science-Fiction-Films ins 21. Jahrhundert zu holen. Der Low-Budget-Film wirkt wie eine Fusion aus „2001: Odyssee im Weltraum“ und „Blade Runner“. Mit geringem technischen Aufwand wird die verstörende und nachdenklich stimmende Geschichte eines vereinsamten Astronauten erzählt. Tolle Bilder, ein erstklassiger Sam Rockwell, der hier eine ganz starke One-Man-Darbietung liefert, und der intelligente Plot machen einfach Spaß.

Zusatzinfos:

Der erweiterte deutsche Titel lautet „Moon – Die dunkle Seite des Mondes“.

Regisseur Duncan Jones ist der Sohn von Musiker David Bowie. „Moon“ ist sein Langfilmdebüt als Regisseur.

Das Budget des Films betrug gerade einmal 5 Millionen US-Dollar, das Einspielergebnis immerhin knapp 10 Millionen.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Gerty, kann es sein, dass noch jemand im Raum ist?“ (Sam Bell)

Auszeichnungen:

  • BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste Nachwuchsleistung“ (Duncan Jones)
  • Auszeichnungen beim Sitges – Catalonian International Filmfestival in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (Sam Rockwell), „Bestes Drehbuch“ und „Bestes Szenenbild“

  • Nominierung bei den BAFTA Awards als „Bester britischer Film“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“ und „Bester Hauptdarsteller“ (Sam Rockwell)
  • Nominierung für den Empire Award in der Kategorie „Bester Film – Science-Fiction/Fantasy“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

© Heimkino-Filmkritik 2026