Shallow Grave

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Danny Boyle
Besetzung: Ewan McGregor (Alex Law), Kerry Fox (Juliet Miller), Christopher Eccleston (David Stephens), Ken Stott (Inspektor McCall), Keith Allen (Hugo), Colin McCredie (Cameron), Gary Lewis (Männlicher Besucher), Peter Mullan (Andy)
Produktion: Andrew MacDonald
Drehbuch: John Hodge
Filmmusik: Simon Boswell
Kamera: Brian Tufano
Schnitt: Masahiro Hirakubo
Story:
Juliet, David und Alex teilen sich eine Wohnung in Edinburgh und genießen ihr unbeschwertes Zusammenleben. Die drei Freunde suchen nach einem weiteren passenden Mitbewohner und entscheiden sich schließlich für den geheimnisvollen Hugo. Doch schon kurz nach seinem Einzug wird der Neue tot aufgefunden. Neben seiner Leiche entdecken die Mitbewohner einen Koffer mit einer beträchtlichen Menge Bargeld. Nach anfänglichen Zweifeln beschließen sie, den unerwarteten Fund für sich zu behalten und Hugos Tod zu vertuschen. Was zunächst wie die Aussicht auf ein sorgenfreies Leben erscheint, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einem gefährlichen Spiel aus Misstrauen, Habgier und gegenseitigen Verdächtigungen.
Heimkino-Filmkritik:
„Kleine Morde unter Freunden“ ist eine schwarzhumorige Thrillergroteske vom späteren „Trainspotting“-Regisseur Danny Boyle. Mit einfachen Mitteln gelingt es Boyle, eine kurzweilige Geschichte zu erzählen, deren Mischung aus Kriminalgeschichte und skurriler Situationskomik auch heute noch Spaß macht. Sicherlich ist der Film kein Meisterwerk und die Inszenierung ist handwerklich allenfalls solide, doch die guten und erfrischend aufspielenden Darsteller (u. a. Ewan McGregor) und die bitterböse Geschichte heben ihn ein gutes Stück über den Durchschnitt.
Zusatzinfos:
„Kleine Morde unter Freunden“ war der erste Kinofilm des britischen Regisseurs Danny Boyle, der zwei Jahre später mit „Trainspotting“ (1996) seinen internationalen Durchbruch feierte. Beide Filme entstanden nach Drehbüchern von John Hodge und wurden von Andrew Macdonald produziert.
Auch für Ewan McGregor bedeutete der Film einen wichtigen Schritt am Anfang seiner Kinokarriere. Mit Danny Boyle arbeitete er auch bei „Trainspotting“ (1996) und „Lebe lieber ungewöhnlich“ (1997) zusammen.
Der Film entstand mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget von etwa 2,5 Millionen US-Dollar. Trotz der begrenzten finanziellen Mittel entwickelte sich „Kleine Morde unter Freunden“ zu einem beachtlichen Erfolg an den britischen Kinokassen und spielte weltweit knapp 20 Millionen US-Dollar ein.
Der englischsprachige Originaltitel „Shallow Grave“ bedeutet wörtlich „flaches Grab“. Er spielt auf die Ereignisse der Filmhandlung an und deutet zugleich an, dass sich ein Verbrechen nicht ohne Weiteres verbergen lässt.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Passiert nicht oft, dass ich ’ne Story in der eigenen Wohnung finde.“
„Das ist keine Story, Alex, das ist eine Leiche.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
Ähnliche Filme
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
73,85 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
75,08 %
© Heimkino-Filmkritik 2026