Heimkino-Filmkritik

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Independence Day

Independence Day


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Roland Emmerich

Besetzung: Will Smith (Capt. Steven Hiller), Bill Pullman (Präsident Thomas J. Whitmore), Jeff Goldblum (David Levinson), Mary McDonnell (Marilyn Whitmore), Judd Hirsch (Julius Levinson), Robert Loggia (Gen. William Gray), Randy Quaid (Russell Casse), Harvey Fierstein (Marty Gilbert)

Produktion: Dean Devlin

Drehbuch: Roland Emmerich, Dean Devlin

Filmmusik: David Arnold

Kamera: Karl Walter Lindenlaub

Schnitt: David Brenner

Story:

Als riesige außerirdische Raumschiffe über den größten Metropolen der Erde erscheinen, wird schnell klar, dass die Besucher keine friedlichen Absichten verfolgen. Innerhalb kürzester Zeit versinken ganze Städte im Chaos, während die Menschheit vor ihrer größten Bedrohung steht. Während Wissenschaftler, Militär und Politiker fieberhaft nach einer Möglichkeit suchen, die übermächtigen Angreifer aufzuhalten, schließen sich Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen zusammen, um den Kampf gegen die Invasoren aufzunehmen. Schon bald entscheidet sich das Schicksal der gesamten Menschheit in einer alles entscheidenden Schlacht.


Heimkino-Filmkritik:

„Independence Day“ ist längst ein Klassiker des 1990er-Jahre-Science-Fiction-Kinos. Insbesondere die ersten 45 Minuten sind kultverdächtig und sorgen mit ihrer packenden Inszenierung für beste Unterhaltung. Im weiteren Verlauf halten etwas viel Pathos und einige arg unfreiwillig kitschig-unrealistsiche Szenen Einzug in die Geschichte. So ist es z. B. wenig glaubwürdig in dieser Ausnahmesituation, konfrontiert mit der Alien-Invasion, noch eben schnell vor den Traualltar zu treten. Auch das sich ausgerechnet der amerikanische Präsident als tapferer Held im Kampf erweist ist doch etwas zu viel des Guten. Dass dann auch noch der Tag der entscheidenden Schlacht ausgerechnet auf den 4. Juli, also den amerikanischen Unabhängigkeitstag fällt (wo natürlich auch der Titel drauf anspielt), trägt sein Übriges zu diesem arg patriotischen Beigeschmack bei – und das obwohl mit Roland Emmerich ein Deutscher Regie führte. – Dennoch: Sehr kurzweiliger Science-Fiction-Blockbuster mit tollen Effekte, einigen kultverdächtigen Szenen, aber leichten Abzügen in der B-Note.

Zusatzinfos:

Mit einem geschätzten Produktionsbudget von rund 75 Millionen US-Dollar entwickelte sich „Independence Day“ zu einem der größten Kinoerfolge der 1990er-Jahre. Weltweit spielte der Film über 800 Millionen US-Dollar ein und war damit der erfolgreichste Film des Jahres 1996.

Für seine spektakulären Spezialeffekte erhielt „Independence Day“ den Oscar für die besten visuellen Effekte. Viele der beeindruckenden Zerstörungsszenen entstanden noch mit aufwendig gebauten Miniaturmodellen und praktischen Effekten, die später durch digitale Animationen ergänzt wurden.

Nach „Universal Soldier“ (1992) und „Stargate“ (1994) festigte Roland Emmerich mit „Independence Day“ seinen Ruf als Spezialist für spektakuläres Blockbuster- und Katastrophenkino. Der Film bildete später den Auftakt seiner inoffiziellen Weltuntergangs-Trilogie, die mit „The Day After Tomorrow“ (2004) und „2012“ (2009) fortgesetzt wurde.

2016 erschien mit „Independence Day: Wiederkehr“ eine Fortsetzung. Während Roland Emmerich erneut Regie führte, verzichtete Will Smith auf eine Rückkehr in seine Paraderolle als Captain Steven Hiller.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

David Levinson: „Es ist wie beim Schach: zuerst bringt man seine Figuren strategisch in Position und wenn der Zeitpunk gekommen ist, dann schlägst Du zu. Siehst du? Sie gehen überall auf der Welt in Stellung. Dabei nutzten sie das versteckte Signal um ihre Bewegung zu koordinieren. In etwa sechs Stunden wird das Signal verschwinden und der Countdown ist vorbei.“
Marty Gilbert: „Und dann was?“
David Levinson: „Schachmatt!“

Auszeichnungen:

1 Oscar:
Beste visuelle Effekte

  • Saturn Awards in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“, „Beste Regie“ (Roland Emmerich) und „Beste Spezialeffekte“
  • Golden Satellite Awards in den Kategorien „Bester Schnitt“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Goldene Leinwand, Goldene Leinwand mit einem Stern, Goldene Leinwand mit 2 Sternen


  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Ton“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Jeff Goldblum), „Bester Hauptdarsteller“ (Will Smith), „Bester Nebendarsteller“ (Brent Spiner), „Beste Nebendarstellerin“ (Vivica A. Fox), „Bester Jungdarsteller“ (James Duval), „Bestes Drehbuch“, „Beste Kostüme“ und „Beste Musik“
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bester Ton“ und „Beste visuelle Effekte“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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Bewertung

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