Independence Day – Wiederkehr

Independence Day: Resurgence


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Roland Emmerich

Besetzung: Liam Hemsworth (Jake Morrison), Jeff Goldblum (David Levinson), Bill Pullman (Präsident Whitmore), Maika Monroe (Patricia Whitmore), Travis Tope (Charlie), William Fichtner (General Adams), Charlotte Gainsbourg (Dr. Catherine Marceaux), Judd Hirsch (Julius Levinson), Jessie Usher (Dylan Hiller), Sela Ward (Präsidentin Lanford)

Produktion: Roland Emmerich, Dean Devlin, Harald Kloser, Volker Engel, Marco Shepherd, Marc Weigert

Drehbuch: Roland Emmerich, Nicolas Wright, James A. Woods, Dean Devlin, James Vanderbilt

Filmmusik: Harald Kloser, Thomas Wanker

Kamera: Markus Förderer

Schnitt: Adam Wolfe

Story:

20 Jahre nach dem Angriff außerirdischer Invasoren hat sich die Menschheit von den Ereignissen erholt. Mithilfe zurückgelassener Alien-Technologie wurde ein weltumspannendes Verteidigungssystem aufgebaut, das die Erde vor einem erneuten Angriff schützen soll. David Levinson beschäftigt sich weiterhin mit den Hinterlassenschaften der Außerirdischen, während der ehemalige US-Präsident Thomas Whitmore von beunruhigenden Visionen heimgesucht wird. Als sich tatsächlich erneut eine gewaltige außerirdische Streitmacht der Erde nähert, zeigt sich jedoch schnell, dass man der neuen Bedrohung kaum gewachsen ist. Während Levinson nach einer Möglichkeit sucht, die Angreifer aufzuhalten, stellen sich junge Kampfpiloten dem übermächtigen Gegner.


Heimkino-Filmkritik:

Aufgrund der doch recht starken qualitativen Einbußen vermutet man zunächst gar nicht Roland Emmerich hinter dieser Fortsetzung. Doch Emmerich war hier sowohl als Regisseur und Produzent als auch als Drehbuchautor tätig. Das ändert allerdings nichts daran, dass „Independence Day – Wiederkehr“ im Vergleich zu seinem Vorgänger „Independence Day“ (1996) deutlich den Kürzeren zieht. Zwar ist auch hier die Geschichte actionreich und furios inszeniert, doch die Charaktere und die Handlung bleiben weitgehend austauschbar. Zudem sind die Raumschiffe der Aliens geradezu absurd groß geraten (Durchmesser von 5.000 Kilometern), was der ohnehin geringen Glaubwürdigkeit zusätzlich abträglich ist. Auch der pathetische Grundton und die etwas zu vielen Zufälle beeinträchtigen den Gesamteindruck negativ. Zwar gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus Teil 1 – darunter Präsident Whitmore, David Levinson und Julius Levinson –, doch insgesamt hätte man sich diese filmische „Wiederkehr“ gut sparen können. Schade!

Zusatzinfos:

Der Film ist die Fortsetzung zu „Independence Day“ (1996) und erschien ziemlich genau 20 Jahre danach. Auch die Handlung ist 20 Jahre nach Teil 1 angelegt.

Das Produktionsbudget betrug rund 165 Millionen US-Dollar. Weltweit spielte der Film etwa 389,7 Millionen Dollar ein. Zum Vergleich: Der erste „Independence Day“ hatte 1996 weltweit über 800 Millionen Dollar eingespielt.

Das Ende ist ganz offensichtlich als Vorbereitung auf einen dritten Teil angelegt: Die Menschheit soll den Kampf zu den Außerirdischen tragen. Tatsächlich war eine weitere Fortsetzung vorgesehen. Nach der enttäuschenden Resonanz auf Wiederkehr wurde sie jedoch nicht realisiert. Damit wirkt das offene Ende heute ein wenig wie der Auftakt zu einem Film, der nie entstand.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Du hast das Herz eines Kriegers.“

Auszeichnungen:

  • Jupiter Award in der Kategorie „Bester internationaler Film“

  • Nominierung für den Saturn Award in der Kategorie „Bester Science-Fiction-Film“

  • Nominierungen für die Goldene Himbeere in den Kategorien „Schlechtester Film“, „Schlechteste Nebendarstellerin“ (Sela Ward), „Schlechteste Regie“ (Roland Emmerich), „Schlechtestes Drehbuch“ und „Schlechtestes Prequel, Remake, Rip-Off oder Sequel“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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