Heimkino-Filmkritik

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Der Spitzname

Der Spitzname


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Sönke Wortmann

Besetzung: Iris Berben (Dorothea), Christoph Maria Herbst (Stephan), Florian David Fitz (Thomas), Caroline Peters (Elisabeth), Janina Uhse (Anna), Justus von Dohnányi (René König), Kya-Celina Barucki (Antigone), Jona Volkann (Cajus), Julia Rosa Peer (Frau Veltmaier)

Produktion: Tom Spiess, Christoph Müller

Drehbuch: Claudius Pläging

Filmmusik: Helmut Zerlett

Kamera: Andreas Berger

Schnitt: Martin Wolf

Story:

Mehrere miteinander verbundene Familien kommen in den Tiroler Alpen zusammen, um die geplante Hochzeit von Anna und Thomas zu feiern. Während sich das Paar auf den großen Tag vorbereitet, bringen persönliche Entwicklungen und unterschwellige Konflikte zusätzliche Spannungen mit sich. Anna hat überraschend beruflichen Erfolg als Schauspielerin erlangt, während Thomas vor einem wichtigen Karriereschritt steht, der jedoch von bestimmten Auflagen abhängt. Auch im Umfeld der übrigen Familienmitglieder ergeben sich Veränderungen: Berufliche Rückschläge, neue finanzielle Strategien und unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung und Lebensführung sorgen für Reibungen. Zudem tragen die jugendlichen Kinder mit ihren eigenen Ansichten und Idealen zur Unruhe bei. Was als harmonisches Familientreffen in winterlicher Kulisse geplant war, entwickelt sich zunehmend zu einer Auseinandersetzung mit alten Konflikten und neuen Herausforderungen – und stellt schließlich sogar die bevorstehende Hochzeit infrage.


Heimkino-Filmkritik:

„Der Spitzname“ bildet den amüsanten dritten Teil der „Namen“-Trilogie von Regisseur Sönke Wortmann. Die pointierten Dialoge funktionieren auch hier wieder gut und sorgen für zahlreiche ironische Spitzen. Allerdings erreicht der Film nicht mehr ganz die Provokanz und Frische des ersten Teils. Die innerfamiliären Verwicklungen werden weiterhin mit viel Situationskomik und augenzwinkernder Ironie inszeniert, doch spürbar verliert das Konzept etwas an Überraschungsmoment. Insgesamt solide Unterhaltung, der es jedoch im Vergleich zu den Vorgängern an neuer Innovation mangelt.

Zusatzinfos:

„Der Spitzname“ ist der dritte Teil der „Namen“-Trilogie von Sönke Wortmann:
2018: Der Vorname
2022: Der Nachname
2024: Der Spitzname

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Ich geh mich mal fertig machen.“
„Ja, mich haste ja schon fertig gemacht.“

Auszeichnungen:

  • Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Bester Darsteller“ (Christoph Maria Herbst)

  • Nominierung für den Rheingold Publikumspreis beim Festival des deutschen Films

Soundtrack

Trailer

Bewertung


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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

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