Project Hail Mary

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Phil Lord, Christopher Miller
Besetzung: Ryan Gosling (Ryland Grace), Sandra Hüller (Eva Stratt), Milana Vayntrub (Olesya Ilyukhina), Ken Leung (Yáo Li-Jie), Liz Kingsman (Annie Shapiro), Lionel Boyce (Martin DuBois)
Produktion: Ryan Gosling, Phil Lord, Christopher Miller, Rachel O'Connor, Amy Pascal, Aditya Sood, Andy Weir
Drehbuch: Drew Goddard
Buchvorlage: Andy Weir
Filmmusik: Daniel Pemberton
Kamera: Greig Fraser
Schnitt: Chris Dickens
Story:
Der Wissenschaftler Ryland Grace erwacht an Bord eines Raumschiffs – Millionen Kilometer von der Erde entfernt und ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gelangt ist. Seine beiden Besatzungsmitglieder sind tot, und Grace muss zunächst herausfinden, wer er ist und welche Aufgabe ihn in das weit entfernte Tau-Ceti-System geführt hat. Nach und nach kehren seine Erinnerungen zurück und offenbaren das gewaltige Ausmaß seiner Mission: Die Erde ist von einer existenziellen Bedrohung betroffen, die das Überleben der gesamten Menschheit gefährdet. Völlig auf sich allein gestellt versucht Grace, eine Lösung zu finden. Doch im unbekannten Sternensystem macht er schließlich eine Entdeckung, mit der niemand auf der Erde gerechnet hat.
Heimkino-Filmkritik:
„Der Astronaut – Project Hail Mary“ – nicht zu verwechseln mit „The Astronaut“ (2025) – ist ein angenehm ruhig erzähltes Weltraumabenteuer. Ryan Gosling spielt den Astronauten wider Willen gewohnt souverän, während Sandra Hüller in ihrer Rolle jedoch ihr Potenzial leider nicht ganz ausschöpfen kann. Rocky, eine herrliche Mischung aus E.T., R2D2 und den Steinbeißern aus „Die unendliche Geschichte“, ist dagegen zweifellos der sympathischste Außerirdische seit E.T. Die Geschichte selbst fasziniert vor allem durch die Annäherung zweier Einzelkämpfer unterschiedlicher Spezies. Positiv hervorzuheben ist noch, dass es zwar eine außerirdische Bedrohung gibt, die das Grundgerüst der Story bildet, hier aber die Außerirdischen nicht per se als „Das Böse“ dargestellt werden. So wird Rocky als ein außerirdisches Wesen mit viel Herz und Verstand charakterisiert. Für den ganz großen Coup, fehlt dem Film ein wenig zusätzliche Spannung, anspruchsvolle und atmosphärische Science-Fiction-Unterhaltung ist aber dennoch garantiert. Dabei zeigen sich durchaus Parallelen zu Filmen wie „Moon“, „U Are the Universe“ und „Der Marsianer“. Und auch wenn nicht jedes Detail hundertprozentig logisch erscheint, bleiben insbesondere das Zusammentreffen mit Rocky und die ruhige Erzählweise positiv in Erinnerung.
Zusatzinfos:
Der Film basiert auf dem 2021 erschienenen Roman „Project Hail Mary“ von Andy Weir, der auch schon die Buchvorlage für Ridley Scotts „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ lieferte. Bei „Der Astronaut – Project Hail Mary“ war Andy Weir nun sogar als Produzent und wissenschaftlicher Berater beteiligt. Drew Goddard schrieb übrigens zu beiden Romanverfilmungen das Drehbuch.
Besonders aufwendig wurde Rocky zum Leben erweckt. Der Außerirdische entstand nicht ausschließlich am Computer, sondern durch eine Kombination aus praktischer Puppenspieltechnik und digitalen Effekten.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
Ryland Grace: „Bin ich entbehrlich? Wollen Sie mich deswegen?“
Eva Startt: „Das ist nicht der einzige Grund.“
Auszeichnungen:
Auszeichnungen werden noch ergänzt.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★★★☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
86,00 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
84,80 %
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