Crank 2: High Voltage

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor
Besetzung: Jason Statham (Chev Chelios), Amy Smart (Eve), Clifton Collins jr. (El Huron), Efren Ramirez (Venus), Bai Ling (Ria), Dwight Yoakam (Doc Miles), Corey Haim (Randy)
Produktion: Gary Lucchesi, Tom Rosenberg, Skip Williamson, Richard S. Wright
Drehbuch: Mark Neveldine, Brian Taylor
Filmmusik: Mike Patton
Kamera: Brandon Trost
Schnitt: Fernando Villena
Story:
Chev Chelios hat einen spektakulären Sturz überlebt. Doch kaum kommt er wieder zu sich, muss er feststellen, dass chinesische Gangster ihm sein Herz entnommen und durch ein künstliches Herz ersetzt haben. Dieses verfügt allerdings nur über eine begrenzte Energieversorgung und muss regelmäßig mit Strom aufgeladen werden, damit Chev am Leben bleibt. Entschlossen, sein echtes Herz zurückzubekommen, macht sich Chev auf die Suche nach den Verantwortlichen. Dabei muss er immer wieder ebenso ungewöhnliche wie gefährliche Möglichkeiten finden, seinen Körper mit neuer elektrischer Energie zu versorgen. Seine Jagd führt ihn erneut durch die Unterwelt von Los Angeles, wo er auf alte Bekannte und neue Gegner trifft und dabei eine immer größere Spur der Verwüstung hinterlässt.
Heimkino-Filmkritik:
Extreme Action, extremes Tempo, extreme Brutalität, extremer Nonsens! „Crank 2“ ist pausen- und sinnloses Geballer auf Speed, das zwar furios inszeniert ist, durch seine überbordende Anwendung von Gewalt und Sexismus sowie die Hirnlosigkeit der Geschichte aber viel mehr nervt als begeistert. Was im ersten Teil noch äußerst innovativ war, hat sich hier schnell abgenutzt. Viele Szenen, wie beispielsweise die Sexszene auf der Pferderennbahn, sind zudem arg albern geraten und wirken dadurch oftmals eher unfreiwillig komisch.
Zusatzinfos:
Finanziell konnte „Crank 2 – High Voltage“ den Erfolg des Vorgängers nicht wiederholen. Weltweit spielte „Crank 2 – High Voltage“ rund 34,6 Millionen US-Dollar ein, davon lediglich rund 13,7 Millionen in den USA und Kanada. Interessanterweise war Deutschland mit knapp 6,9 Millionen Dollar einer der stärkeren internationalen Märkte.
Für die Dreharbeiten wurden teilweise erstaunlich kleine HD-Camcorder aus dem Consumer-/Prosumer-Bereich verwendet, darunter Canon HF10 und XH-A1. Die kleinen Kameras ermöglichten ungewöhnliche Perspektiven und eine extrem bewegliche Kameraführung.
Altersfreigabe:
In den deutschen Kinos lief der Film 2009 ungekürzt mit FSK 18 („Keine Jugendfreigabe“). Für die Heimkinoauswertung erhielt die ungeschnittene Fassung jedoch keine reguläre FSK-Freigabe und erschien mit dem SPIO/JK-Gutachten „keine schwere Jugendgefährdung“. Daneben wurden gekürzte FSK-18- und sogar FSK-16-Fassungen veröffentlicht. Die ungeschnittene SPIO/JK-Fassung wurde anschließend indiziert und befand sich auf Liste A („SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung“). 2020 wurde die ungeschnittene Fassung vorzeitig vom Index gestrichen und am 19. Oktober 2020 erhielt die ungeschnittene Heimkinofassung schließlich regulär die Freigabe FSK 18 / Keine Jugendfreigabe.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
Kein Zitat vorhanden.
Auszeichnungen:
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
Ähnliche Filme
Bewertung
Action: ★★★★★
Anspruch: ☆☆☆☆☆
Erotik: ★★★☆☆
Herz: ★☆☆☆☆
Humor: ★★★☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Externe Wertung:
60,53 %
Meine Wertung:
4/10
Gesamtwertung:
53,92 %
© Heimkino-Filmkritik 2026