Heimkino-Filmkritik

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Babel

Babel


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Alejandro González Iñárritu

Besetzung: Brad Pitt (Richard), Cate Blanchett (Susan), Said Tarchani (Ahmed), Boubker Ait El Caid (Yussef), Gael García Bernal (Santiago), Adriana Barraza (Amelia), Elle Fanning (Debbie), Nathan Gamble (Mike), Robert Esquivel (Luis), Kôji Yakusho (Yasujiro), Rinko Kikuchi (Chieko)

Produktion: Jon Kilik, Steve Golin

Drehbuch: Guillermo Arriaga

Filmmusik: Gustavo Santaolalla

Kamera: Rodrigo Prieto

Schnitt: Stephen Mirrione, Douglas Crise

Story:

Ein scheinbar zufälliger Schuss in den Bergen Marokkos setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben von Menschen auf verschiedenen Kontinenten nachhaltig verändert. Während ein amerikanisches Ehepaar fernab jeder medizinischen Versorgung um Leben und Tod kämpft, gerät eine mexikanische Kinderfrau durch eine folgenschwere Entscheidung in Schwierigkeiten. Gleichzeitig sucht in Tokio eine gehörlose Jugendliche nach Nähe und Orientierung in einer Welt, die sie oft ausschließt. Obwohl sich die Beteiligten nie begegnen, sind ihre Schicksale auf unerwartete Weise miteinander verknüpft.


Heimkino-Filmkritik:

Regisseur Alejandro González Iñárritu erzählt die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen, deren Schicksale – wie schon bei „Amores Perros“ und „21 Gramm“ – auf eine fast beiläufige Art und Weise miteinander verknüpft werden. Dabei überzeugt der Film vor allem durch seinen ruhigen und langsamen Erzählstil sowie die starken Leistungen der Darsteller. Iñárritu erzählt mit großer emotionaler Wucht von Kommunikation und Isolation, Schuld und Mitgefühl sowie den weitreichenden Folgen scheinbar kleiner Entscheidungen. Immer wenn man gerade mitten in eine Episode des Films vertieft ist, kommt es zu einem abrupten Schnitt: Orts- und Handlungswechsel. Diese Methode behält der Film konsequent bei und spielt so mit den unterschiedlichen Handlungssträngen und den Emotionen des Zuschauers.

Zusatzinfos:

Der Film ist der Abschluss von Alejandro Gonzáles Iñárritus loser Trilogie über Schicksal und Zufall, Ursache und Wirkung, die der Mexikaner mit „Amores Perros“ (2000) und „21 Gramm“ (2003) begonnen hat.

Der Titel „Babel“ verweist auf die biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel. Wie in der Erzählung geht es auch im Film um Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede, Missverständnisse und die Schwierigkeit, einander wirklich zu verstehen.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Meine Mutter hat gesagt, Mexiko ist sehr gefährlich!“
„Ja, voller Mexikaner.“

Auszeichnungen:

1 Oscar:
Beste Original-Musik

  • Golden Globe in der Kategorie „Bester Film – Drama“
  • Auszeichnungen bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in den Kategorien „Beste Regie“ (Alejandro Gonzáles Iñárritu), „Preis der Jury“ und „Bester Schnitt“
  • BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste Musik“
  • Satellite Award in der Kategorie „Beste Musik“

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“, Beste Regie“ (Alejandro Gonzáles Iñárritu), „Bester Schnitt“, „Beste Nebendarstellerin“ (Adriana Barraza), „Beste Nebendarstellerin“ (Rinko Kikuchi) und „Bestes Original-Drehbuch“
  • Golden-Globe-Nominierungen in den Kategorien „Beste Regie“ (Alejandro Gonzáles Iñárritu), „Beste Musik“, „Bester Nebendarsteller“ (Brad Pitt), „Beste Nebendarstellerin“ (Adriana Barraza), „Beste Nebendarstellerin“ (Rinko Kikuchi) und „Bestes Drehbuch“
  • Nominierung für die Goldene Palme als „Bester Film“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bester Film“, „Bestes Original-Drehbuch“, „Beste Kamera“, „Bester Schnitt“ und „Bester Ton“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung


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