Alice im Wunderland

Alice in Wonderland


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Tim Burton

Besetzung: Mia Wasikowska (Alice Kingsleigh), Johnny Depp (Der verrückte Hutmacher), Helena Bonham Carter (Herzkönigin), Crispin Glover (Herzbube), Anne Hathaway (Weiße Königin), Matt Lucas (Diedeldum und Diedeldei), Marton Csokas (Charles Kingsleigh), Tim Pigott-Smith (Lord Ascot)

Produktion: Richard D. Zanuck, Joe Roth, Suzanne Todd, Jennifer Todd

Drehbuch: Linda Woolverton

Buchvorlage: Lewis Carroll

Filmmusik: Danny Elfman

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Chris Lebenzon

Story:

Die 19-jährige Alice Kingsleigh steht vor einer Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändern könnte: Sie soll einen wohlhabenden jungen Adeligen heiraten, obwohl sie sich nach einem selbstbestimmten Leben sehnt. Als sie während einer Gartenfeier einem geheimnisvollen weißen Kaninchen folgt, gelangt sie durch einen tiefen Schacht in eine fantastische Welt voller wundersamer Geschöpfe. Dort begegnet sie unter anderem einer sprechenden Grinsekatze, einem exzentrischen Hutmacher und einer tyrannischen Roten Königin, die das Wunderland mit eiserner Hand regiert. Viele seiner Bewohner glauben, dass Alice dazu bestimmt sei, die Schreckensherrschaft der Königin zu beenden …


Heimkino-Filmkritik:

„Alice im Wunderland“ beinhaltet die typischen Merkmale vieler Tim-Burton-Filme: fantasiereich, knallbunt, innovativ erzählt … und mit Johnny Depp in einer der Hauptrollen besetzt. Doch die durchaus vorhandenen netten Ideen des Films können nicht über einige Längen hinwegtäuschen.

Zusatzinfos:

Der Film greift Figuren und Motive aus Lewis Carrolls Romanen „Alice im Wunderland“ (1865) und „Alice hinter den Spiegeln“ (1871) auf, erzählt jedoch eine weitgehend eigenständige Geschichte. Alice ist darin bereits 19 Jahre alt und kehrt nach vielen Jahren in die fantastische Welt ihrer Kindheit zurück. Damit ist Burtons Films auch kein Remake des Disney-Klassikers „Alice im Wunderland“ (1951), sondern erzählt eine eigenständige Geschichte.

Ein Großteil der fantastischen Schauplätze wurde digital erschaffen. Rund 85 bis 90 Prozent der Realaufnahmen entstanden vor Greenscreens. Für die Schauspieler bedeutete dies, dass sie häufig mit Figuren interagieren mussten, die erst nachträglich am Computer eingefügt wurden.

Obwohl „Alice im Wunderland“ auch in 3D und IMAX 3D in die Kinos kam, wurde der Film mit herkömmlichen 2D-Kameras aufgenommen. Die räumliche Bildwirkung entstand erst während der digitalen Nachbearbeitung. Tim Burton entschied sich bewusst für dieses Verfahren, da es bei der aufwendigen Kombination aus realen Schauspielern und computergenerierten Umgebungen größere gestalterische Freiheiten bot.

Mit weltweiten Kinoeinnahmen von rund 1,025 Milliarden US-Dollar entwickelte sich „Alice im Wunderland“ zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 2010. Zum damaligen Zeitpunkt war er erst der sechste Film überhaupt, der an den Kinokassen die Milliardengrenze überschritt.

2016 erschien mit „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ eine Fortsetzung, in der unter anderem Mia Wasikowska als Alice und Johnny Depp als Verrückter Hutmacher zurückkehrten. Die Regie übernahm diesmal jedoch James Bobin, während Tim Burton als Produzent beteiligt blieb.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“ (Der verrückte Hutmacher)

Auszeichnungen:

2 Oscars:
Bestes Szenenbild
Beste Kostüme

  • Saturn Awards in den Kategorien „Bester Fantasyfilm“ und „Beste Kostüme“
  • BAFTA Film Awards in den Kategorien „Beste Kostüme“ und „Bestes Make-up“
  • Sierra Award in der Kategorie „Beste Kostüme“
  • Satellite Awards in den Kategorien „Beste visuelle Effekte“ und „Beste Kostüme“
  • Teen Choice Award in der Kategorie „Bester Kampf“

  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“
  • Golden-Globe-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film – Komödie/Musical“, „Bester Hauptdarsteller“ (Johnny Depp) und „Beste Filmmusik“
  • Grammy-Nominierung in der Kategorie „Bestes Soundtrack-Album“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bestes Make-up“, „Beste visuelle Effekte“ und „Bestes Szenenbild“
  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Bester Original-Song“ („Alice“ von Avril Lavigne) und „Bestes Produktionsdesign“

  • Nominierungen für den Golden Schmoe Award in den Kategorien „Schlechtester Film des Jahres“, „Am meisten überbewerteter Film des Jahres“ und „Größte Enttäuschung des Jahres“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Bewertung

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