Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Pans Labyrinth

El Laberinto del Fauno


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Guillermo del Toro

Besetzung: Ariadna Gil (Carmen Vidal), Ivana Baquero (Ofélia), Sergi López (Capitán Vidal), Maribel Verdú (Mercedes), Doug Jones (Pan / Pale Man), Álex Angulo (Dr. Ferreiro), Manolo Solo (Garcés), César Vea (Serrano)

Produktion: Guillermo del Toro, Álvaro Augustín, Frida Torresblanco

Filmmusik: Javier Navarrete

Kamera: Guillermo Navarro

Schnitt: Bernat Vilaplana

Story:

Im Spanien der 1940er-Jahre zieht die junge Ofélia mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater, einem Offizier des franquistischen Regimes, der gegen Widerstandskämpfer vorgeht. Die bedrückende Atmosphäre und die Grausamkeit ihres neuen Umfelds treiben das Mädchen zunehmend in eine geheimnisvolle Fantasiewelt. Dort begegnet Ofélia rätselhaften Kreaturen und erhält die Aufgabe, mehrere Prüfungen zu bestehen. Während sich Realität und Fantasie immer stärker miteinander vermischen, sucht sie in dieser Welt Trost und Hoffnung.


Heimkino-Filmkritik:

„Pans Labyrinth“ erinnert in seiner Machart an die grotesken und surrealistisch wirkenden Filmwelten eines Tim Burton. Die Geschichte des Mädchens Ofélia, die in eine Fantasiewelt flieht um dem harten Regime ihres Stiefvaters zu entgehen, der einen brutalen Kampf gegen die Rebellen im Spanien der 1940er Jahre führt, ist märchenhaft und wunderbar erzählt – irgendwo zwischen „Big Fish“, „Die unendliche Geschichte“ und „Herr der Ringe“ inszeniert Regisseur Guillermo del Toro hier eine Mischung aus Märchen, Horrorfilm und Kriegsdrama und erzählt dabei von Angst, Unschuld und dem Versuch, einer brutalen Wirklichkeit zu entkommen.

Zusatzinfos:

Interessant ist auch die Titelgebung des Films: Das Wesen aus dem Labyrinth wird im spanischen Original als „Faun“ bezeichnet. Für die internationale Vermarktung entschied man sich jedoch für den Namen „Pan“, da das englische Wort „faun“ leicht mit „fawn“ („Rehkitz“) verwechselt werden könnte. Deshalb wurde der Titel auch in vielen anderen Ländern – darunter auch Deutschland – übernommen.

Die Produktionskosten des Films betrugen etwa 19 Millionen US-Dollar und weltweit spielte er über 80 Millionen US-Dollar ein.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Meine Großmutter hat immer gesagt,vor einem Pan muss man sich in Acht nehmen.“ (Ofélia)

Auszeichnungen:

3 Oscars:
Beste Kamera
Bestes Szenenbild
Bestes Make-Up

  • Goyas in den Kategorien „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Ivana Baquero), „Bestes Original-Drehbuch“, „Beste Kamera“, „Bester Schnitt“, „Beste Maske“, „Bester Ton“ und „Beste Spezialeffekte“
  • BAFTA Film Awards in den Kategorien „Beste Kostüme“, „Bestes Make-Up“ und „Bester nicht-englischsprachiger Film“
  • Saturn Awards in den Kategorien „Bester internationaler Film“ und „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Ivana Baquero)

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bestes Original-Drehbuch“, „Beste Filmmusik“ und „Bester nicht-englischsprachiger Film“
  • Nominierung für die Goldene Palme als „Bester Film“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
  • Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

 

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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