30 Days of Night

30 Days of Night


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: David Slade

Besetzung: Josh Hartnett (Eben Oleson), Melissa George (Stella Oleson), Danny Huston (Marlow), Ben Foster (Der Fremde), Manu Bennett (Billy Kitka), Craig Hall (Wilson Bulosan), Mark Boone Junior (Beau Brower), Amber Sainsbury (Denise)

Produktion: Sam Raimi, Ted Adams, Robert G. Tapert, Chloe Smith

Drehbuch: Steve Niles, Stuart Beattie, Brian Nelson

Buchvorlage: Steve Niles, Ben Templesmith

Filmmusik: Brian Reitzell

Kamera: Jo Willems

Schnitt: Art Jones

Story:

Im abgelegenen Barrow im Norden Alaskas beginnt wie jedes Jahr die Polarnacht, während der die Sonne für 30 Tage nicht über den Horizont steigt. Ein Großteil der Einwohner verlässt den Ort für diese Zeit, doch einige Menschen bleiben zurück. Kurz vor Einbruch der langen Dunkelheit häufen sich merkwürdige Vorfälle, denen Sheriff Eben Oleson nachzugehen versucht. Schon bald stellt sich heraus, dass eine Gruppe blutrünstiger Vampire nach Barrow gekommen ist, um die wochenlange Dunkelheit für ihre Jagd zu nutzen. Von der Außenwelt abgeschnitten und ohne Aussicht auf baldiges Tageslicht versuchen Eben und einige weitere Überlebende, sich vor den Angreifern zu verstecken. Für sie beginnt ein erbarmungsloser Kampf ums Überleben.


Heimkino-Filmkritik:

In der ersten halben Stunde ist „30 Days of Night“ atmosphärisch eine Verneigung vor John Carpenter und wirkt wie eine Mischung aus seinen Werken „John Carpenters Vampire“, „Das Ding aus einer anderen Welt“ und „Assault – Anschlag bei Nacht“. Mit der Machtübernahme der Vampire beginnt dann zwar ein durchaus spannendes Versteckspiel, doch die dichte Atmosphäre geht mehr und mehr verloren. In der zweiten Hälfte entwickelt sich der Film zunehmend zum Splatterfilm. Einige starke Szenen entschädigen zumindest etwas für die im weiteren Verlauf weitgehend überraschungsarme Geschichte. Auch die Charaktere bleiben recht flach. – „30 Days of Night“ ist ein Vampir-Horrorfilm mit atmosphärischem Beginn und einigen guten Ansätzen, aber wenig Tiefgang.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf der gleichnamigen Comic-Miniserie von Steve Niles und Ben Templesmith aus dem Jahr 2002.

Bei Produktionskosten von etwa 32 Millionen US-Dollar, spielte der Film weltweit über 75 Millionen US-Dollar ein.

2010 erschien mit „30 Days of Night: Dark Days“ eine Fortsetzung der Geschichte, die allerdings direkt fürs Heimkino veröffentlicht wurde.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Man kann es spüren. Diese Kälte liegt nicht am Wetter. Es ist der Tod, der kommt.“

Auszeichnungen:

  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Horrorfilm“ und „Bestes Make-Up“
  • Nominierung für den Empire Award in der Kategorie „Bester Horrorfilm“

Der Film erhielt einige weitere Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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