Assault – Anschlag bei Nacht

Assault on Precinct 13


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: John Carpenter

Besetzung: Austin Stoker (Bishop), Martin West (Lawson), Darwin Joston (Wilson), Nancy Loomis (Julie), Charles Cyphers (Starker), Tony Burton (Wells), Laurie Zimmer (Leigh), Henry Brandon (Chaney)

Produktion: J. S. Kaplan

Drehbuch: John Carpenter

Filmmusik: John Carpenter

Kamera: Douglas Knapp

Schnitt: John Carpenter

Story:

Eine Polizeistation in einem heruntergekommenen Viertel von Los Angeles steht kurz vor ihrer Schließung. Die meisten Beamten haben das Revier bereits verlassen, Telefon- und Stromverbindungen werden nach und nach abgeschaltet. Lieutenant Ethan Bishop soll während der letzten Nacht lediglich die verbliebene Notbesetzung beaufsichtigen. Doch die Situation eskaliert, als zunächst ein Gefangenentransport auf dem Revier Zuflucht sucht und wenig später ein verzweifelter Mann dort auftaucht, der auf der Flucht vor einer gefährlichen Straßengang ist. Kurz darauf wird die nahezu isolierte Polizeistation von zahlreichen schwer bewaffneten Gangmitgliedern belagert. Polizisten, Gefangene und Zivilisten sind gezwungen, gemeinsam um ihr Überleben zu kämpfen und das Revier gegen die Angreifer zu verteidigen.


Heimkino-Filmkritik:

Die von John Carpenter selbst komponierte instrumentale Musikuntermalung passt hervorragend zur Szenerie und verstärkt die tolle Atmosphäre in der ersten Hälfte des Films. Zudem sind die ersten 45 Minuten durch einige flotte Sprüche, die behutsame Einführung der Charaktere und einen stetig ansteigenden Spannungsbogen gekennzeichnet. Die zweite Hälfte spielt sich dann nahezu ausschließlich im belagerten Polizeirevier ab. Die Geschichte wird nun etwas dünner, dafür steigt der Actionanteil merklich an. Das Remake „Das Ende – Assault on Precinct 13“ (2005) mit Ethan Hawke in der Hauptrolle ist im Vergleich deutlich schwächer. Insgesamt ein kurzweiliger Actionthriller mit unverbrauchten Gesichtern. – Kult!

Zusatzinfos:

Das Budget des Films betrug nur knapp 200.000 US-Dollar.

In den USA war der Film zunächst kein großer Erfolg. Seine Reputation wuchs insbesondere in Europa: Nach einer Vorführung bei den Filmfestspielen von Cannes 1977 erhielt er positive Reaktionen britischer Kritiker, lief anschließend in Edinburgh und beim London Film Festival und entwickelte sich nach und nach zum Kultfilm. Nach Carpenters Erfolg mit „Halloween“ (1978) wurde der Film 1979 in den USA erneut in die Kinos gebracht.

Im deutschen Fernsehen lief der Film auch schon unter dem Alternativtitel „Das Ende“.

Im Jahr 2005 kam mit „Das Ende – Assault On Precinct 13“ ein Remake mit Ethan Hawke in der Hauptrolle in die Kinos.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Sinnlos – mit einem Optimisten zu streiten.“

Auszeichnungen:

  • Nominierung für den Gold Hugo in der Kategorie „Bester Film“ beim Internationalen Filmfestival von Chicago

Trailer

Soundtrack

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