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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Kang Je-gyu
Besetzung: Jang Dong-gun (Jin-tae), Won Bin (Jin-seok), Lee Eun-ju (Young-shin), Kong Hyeong-jin (Yong-man), Lee Yeong-ran (Mutter), Choi Min-sik (nordkoreanischer Kapitän)
Produktion: Lee Seong-hun
Drehbuch: Kang Je-gyu
Filmmusik: Lee Dong-jun
Kamera: Kyung-pyo Hong
Schnitt: Choi Kyeong-hie
Story:
Mit dem Ausbruch des Koreakrieges im Jahr 1950 werden die Brüder Jin-tae und Jin-seok gegen ihren Willen zur südkoreanischen Armee eingezogen. Während der ältere Jin-tae alles daransetzt, seinen jüngeren Bruder vor den Schrecken des Krieges zu bewahren, übernimmt er immer gefährlichere Einsätze in der Hoffnung, dessen vorzeitige Entlassung aus dem Militär zu erwirken. Doch die Grausamkeiten des Krieges hinterlassen tiefe Spuren. Je länger die Kämpfe andauern, desto stärker verändert sich Jin-tae, und auch das Verhältnis der beiden Brüder wird auf eine harte Probe gestellt. Zwischen Loyalität, Verzweiflung und den Schrecken des Krieges müssen beide Entscheidungen treffen, die ihr Leben für immer verändern.
Heimkino-Filmkritik:
„Brotherhood“ ist ein irrsinnig guter und äußerst intensiver Kriegsfilm aus Südkorea, der sogar Klassiker des Genres wie z. B. „Platoon“ oder „Der Soldat James Ryan“ in den Schatten stellt. Bereits die Einführung in die Geschichte gelingt sehr atmosphärisch und fängt den Ausbruch des Koreakriegs Anfang der 1950er Jahre sehr authentisch ein. Auch die Reaktionen der Zivilbevölkerung sind glaubhaft dargestellt. Das Schicksal der jungen Männer, die ohne jegliche militärische Ausbildung von einem auf den nächsten Moment direkt an die Front in den Schützengraben entsendet werden, ist herzergreifend. Die intensiven Kampfszenen schrecken auch vor äußerster Brutalität nicht zurück. So sind viel Blut und abgetrennte Körperteile keine Seltenheit und die Grausamkeit des Krieges wird schonungslos verdeutlicht. Dabei fängt der Film auch gekonnt die Stimmung zwischen dem hartem Kriegsalltag und Adrenalin getränktem Freudentaumel ein. Diese Stimmungsschwankungen innerhalb der Gruppe erscheinen glaubwürdig. Auch wenn das letzte Viertel des Films einen etwas abrupten Sinneswandel beinhaltet, so überwiegen insgesamt ganz klar die positiven Eindrücke des Films, der den Schrecken des Krieges in den Mittelpunkt stellt und im Besonderen verdeutlicht, dass sich im Krieg auf beiden Seiten Menschen gegenüberstehen, die vor Beginn der Kämpfe Freunde waren oder sogar Familienangehörige sind. Ein sehr kurzweiliger, harter und bewegender Kriegsfilm, der lange im Gedächtnis bleibt – und ein weiterer Beleg für die hohe Qualität des südkoreanischen Kinos.
Zusatzinfos:
Der verlängerte deutschsprachige Titel des Films lautet „Brotherhood – Wenn Brüder aufeinander schießen“.
Regisseur Kang Je-gyu drehte mit „Brotherhood“ den bis dahin aufwendigsten und teuersten Film Südkoreas. Mit über 11 Millionen Kinobesuchern wurde der Film zeitweise zum erfolgreichsten südkoreanischen Film aller Zeiten.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Ein Testament schreibt nur der, der sterben wird.“ (Jin-tae)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★★★★
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★★
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
83,43 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
84,74 %
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