Tunnelen

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Pål Øie
Besetzung: Thorbjørn Harr (Stein), Ylva Fuglerud (Elise), Mikkel Bratt Silset (Ivar), Lisa Carlehed (Ingrid), Ingvild Holthe Bygdnes (Andrea), Per Egil Aske (Christian), Peter Førde (Kurt), Daniel Alexander Skadal (Rafa)
Produktion: Sveinung Golimo, Aage Aaberge, John Einar Hagen, Einar Loftesnes
Drehbuch: Kjersti Helen Rasmussen
Filmmusik: Martin Todsharow, Ingo Ludwig Frenzel, Lars Löhn
Kamera: Sjur Aarthun
Schnitt: Sjur Aarthun
Story:
Kurz vor Weihnachten kommt es in einem langen Straßentunnel in den norwegischen Bergen zu einem schweren Unfall, als ein Tanklastwagen in Brand gerät. Innerhalb weniger Minuten füllen dichter Rauch und lodernde Flammen den Tunnel, während zahlreiche Menschen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen werden und um ihr Überleben kämpfen. Unter den Eingeschlossenen befindet sich auch die junge Elise, deren Vater Stein als Rettungskraft zu den ersten Einsatzkräften am Unglücksort gehört. Während sich die Lage im Tunnel immer weiter zuspitzt, beginnt ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jede Entscheidung über Leben und Tod entscheiden kann.
Heimkino-Filmkritik:
Atmosphärischer Katastrophenfilm, der das Unglück eines Tanklastwagens in einem norwegischen Straßentunnel eindrucksvoll und authentisch erzählt. Das Bangen der eingeschlossenen Menschen, die Verzweiflung ihrer Angehörigen außerhalb des Tunnels sowie der unermüdliche Einsatz der Rettungskräfte werden gleichermaßen greifbar und emotional nachvollziehbar dargestellt. Insgesamt ist „The Tunnel – Die Todesfalle“ zwar weniger spektakulär inszeniert als „Daylight“ (1996) mit Sylvester Stallone, verzichtet dafür aber auf übertriebene Actionsequenzen und wirkt insbesondere durch die ausgewogenere Charakterdarstellung deutlich realistischer und umso beklemmender.
Zusatzinfos:
Nach den erfolgreichen norwegischen Katastrophenfilmen „The Wave“ (2016) und „The Quake“ (2018) entstand mit „The Tunnel“ ein weiterer eigenständiger Katastrophenthriller aus Norwegen. Anders als die beiden Vorgänger gehört der Film jedoch nicht zur gleichen Handlung oder Filmreihe.“ 2021 folgte dann noch „The North Sea“ als weiterer norwegischer Katastrophenfilm.
Norwegen verfügt über mehr als 1.100 Straßentunnel – mehr als jedes andere Land Europas. Viele von ihnen besitzen keine Notausgänge oder speziellen Rettungsräume. Stattdessen gilt das sogenannte Selbstrettungsprinzip: Im Ernstfall sind die Betroffenen zunächst selbst dafür verantwortlich, den Tunnel möglichst schnell zu verlassen. Der Film wurde von mehreren realen Tunnelbränden in Norwegen inspiriert und greift die damit verbundenen Sicherheitsrisiken auf. Seit 2011 kam es dort zu mehreren größeren Tunnelbränden, bei denen trotz teils dramatischer Situationen glücklicherweise keine Menschen ums Leben kamen.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Haben wir Paracetamol?“
„Wir haben Reisetabletten.“
„Reisetabletten helfen aber nicht gegen Weihnachten.“
Auszeichnungen:
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
Ähnliche Filme*
*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★★
Externe Wertung:
63,33 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
69,16 %
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