2012
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158 Minuten
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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Roland Emmerich
Besetzung: John Cusack (Jackson Curtis), Woody Harrelson (Charlie Frost), Thandie Newton (Laura Wilson), Johann Urb (Sasha), Amanda Peet (Kate), Oliver Platt (Carl Anheuser), Danny Glover (Präsident Wilson), Chiwetel Ejiofor (Dr. Adrian Helmsley), George Segal (Tony Delgado), John Billingsley (Professor West)
Produktion: Mark Gordon, Larry Franco, Harald Kloser
Drehbuch: Roland Emmerich, Harald Kloser
Filmmusik: Harald Kloser, Thomas Wander
Kamera: Dean Semler
Schnitt: David Brenner
Story:
Als Wissenschaftler entdecken, dass gewaltige geologische Veränderungen die Erde schon bald unbewohnbar machen werden, beginnt im Verborgenen ein Wettlauf gegen die Zeit. Während Regierungen einen geheimen Plan zum Erhalt der Menschheit vorbereiten, ahnen die meisten Menschen nichts von der bevorstehenden Katastrophe. Auch der geschiedene Familienvater Jackson Curtis gerät mit seinen Kindern und seiner Ex-Frau mitten in das weltweite Chaos. Auf der verzweifelten Suche nach einem sicheren Zufluchtsort muss die Familie eine Reihe verheerender Naturkatastrophen überstehen, während die Menschheit um ihr Überleben kämpft.
Heimkino-Filmkritik:
Roland Emmerich bleibt auch mit „2012“ seinem Markenzeichen treu: Nach „Independence Day“ und „The Day After Tomorrow“ inszeniert der deutsche Regisseur erneut ein spektakuläres Weltuntergangsszenario. Die imposanten Katastrophensequenzen beeindrucken zwar durch ihre Wucht, wirken stellenweise jedoch so überzogen, dass sie beinahe unfreiwillig komisch erscheinen. Hinzu kommen einige kleinere Ungereimtheiten im Verhalten der Figuren. Dennoch bietet „2012“ genau das, was man von einem Emmerich-Film erwartet: großes Hollywood-Bombastkino, das zwar wenig Tiefgang besitzt und mit zunehmender Laufzeit etwas monoton wirkt, insgesamt aber dennoch kurzweilig zu unterhalten weiß.
Zusatzinfos:
Der Film greift den weit verbreiteten Mythos auf, dass mit dem Ende der Langen Zählung des Maya-Kalenders im Jahr 2012 auch das Ende der Welt bevorstehe. Tatsächlich sagten die Maya einen Weltuntergang jedoch nie voraus – diese Interpretation entstand erst in der modernen Popkultur. Für das Katastrophenszenario orientierte sich Roland Emmerich außerdem an der von Charles Hapgood 1958 aufgestellten Hypothese einer plötzlichen Polverschiebung beziehungsweise massiven Kontinentaldrift, die im Film gewaltige Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis auslöst.
Nach „Independence Day“ (1996) und „The Day After Tomorrow“ (2004) gilt „2012“ als Abschluss von Roland Emmerichs inoffizieller Weltuntergangs-Trilogie. Wie seine beiden Vorgänger setzt auch der Film auf spektakuläre Zerstörungsszenarien und groß angelegte Spezialeffekte.
Mit einem Produktionsbudget von rund 200 Millionen US-Dollar gehörte „2012“ bei seinem Erscheinen zu den teuersten Filmen aller Zeiten. Weltweit spielte der Katastrophenfilm über 790 Millionen US-Dollar ein und entwickelte sich zu einem der größten Kinoerfolge des Jahres 2009.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Der Moment, in dem wir aufhören füreinander zu kämpfen, ist der Moment, in dem wir unsere Menschlichkeit verlieren.“ (Dr. Adrian Helmsley)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Kein Soundtrack verfügbar.
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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★★★★
Anspruch: ★☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
51,98 %
Meine Wertung:
6/10
Gesamtwertung:
56,08 %
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