Heimkino-Filmkritik

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Léon – Der Profi

Léon

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110 Minuten, 130 Minuten (Director's Cut)

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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Luc Besson

Besetzung: Jean Reno (Léon Montana), Natalie Portman (Mathilda Lando), Gary Oldman (Norman Stansfield), Danny Aiello (Old Tony), Peter Appel (Agent Malky), Michael Badalucco (Mathildas Vater), Ellen Greene (Mathildas Mutter), Elizabeth Regen (Mathildas Schwester)

Produktion: Luc Besson

Drehbuch: Luc Besson

Filmmusik: Eric Serra

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Sylvie Landra

Story:

Der zurückgezogen lebende Auftragskiller Léon führt ein streng geregeltes Leben, bis seine Nachbarn von korrupten Drogenermittlern brutal ermordet werden. Nur die zwölfjährige Mathilda überlebt das Massaker und findet bei Léon Zuflucht. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Während Léon dem Mädchen den Umgang mit Waffen beibringt, hilft Mathilda ihm beim Lesen und Schreiben. Doch ihr Wunsch nach Rache an den Mördern ihrer Familie zieht beide immer tiefer in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt und Vergeltung.

Léon: The Professional verbindet Action, Thriller und Drama zu einer ebenso spannenden wie bewegenden Geschichte über Freundschaft, Verlust und die zerstörerische Kraft der Rache.


Heimkino-Filmkritik:

Handwerklich nicht zu übertreffen, bietet „Léon – Der Profi“ perfekt inszenierte Actionszenen im Kontrast zu einigen ruhigeren Momenten. Melancholisch und brutal, ernst und humorvoll – Luc Besson verbindet in seinem Meisterwerk die unterschiedlichsten Stimmungen und Genres und schafft so eine kunstvolle, kurzweilige Mischung aus tollen Kameraeinstellungen, skurrilen Figuren und herzerwärmender Actiongeschichte, die für jeden Filminteressierten zum Pflichtprogramm gehört. So entsteht eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Verlust und Rache. Formvollendet wird das Ganze durch die überragenden schauspielerischen Leistungen aller Akteuere, allen voran von Jean Reno, der den Auftragskiller mit stoischer Ruhe und Gelassenheit verkörpert. Aber auch Gary Oldman als durchgeknallter Cop sowie die junge Natalie Portman bleiben im Gedächtnis. Der deutlich längere Director’s Cut ist übrigens sehr zu empfehlen. – „Léon“ ist und bleibt einfach Kult!

Zusatzinfos:

Der Director’s Cut von „Léon – Der Profi“ ist rund 20 Minuten länger als die ursprüngliche Kinofassung. Vor allem die Beziehung zwischen Léon und Mathilda wird darin deutlich ausführlicher und emotionaler beleuchtet. Trotz der zusätzlichen Szenen betonte Regisseur Luc Besson mehrfach, dass er keiner der beiden Fassungen den Vorzug gibt.

Jean Reno verkörperte die Figur eines wortkargen Auftragskillers bereits 1990 in Luc Bessons Film „Nikita“. Die dort nur kurz auftretende Figur diente als Vorlage für den späteren Hauptcharakter in „Léon – Der Profi“.

Für die damals erst zwölfjährige Natalie Portman war „Léon – Der Profi“ das Spielfilmdebüt. Mit ihrer eindrucksvollen Darstellung der jungen Mathilda gelang ihr auf Anhieb der internationale Durchbruch und der Grundstein für ihre spätere Hollywood-Karriere.

Im englischsprachigen Raum trägt der Film alternativ auch den Titel „The Professional“.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Léon: „Du brauchst Zeit, um erwachsen zu werden.“
Mathilda: „Ich bin schon längst erwachsen – ich werde nur noch älter.“
Léon: „Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug … doch ich muss noch erwachsen werden.“

Auszeichnungen:

  • Golden Reel Award in der Kategorie „Bester Toneffektschnitt“
  • Tschechischer Löwe in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“

  • Nominierungen für den César in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ (Luc Besson), „Bester Darsteller“ (Jean Reno), „Beste Kamera“, „Bester Schnitt“, „Beste Musik“ und „Bester Ton“
  • Nominierung für den Award of the Japanese Academy in der Kategorie „Bester ausländischer Film“
  • Nominierung für den Young Artist Award in der Kategorie „Beste Nachwuchdarstellerin in einem Film“ (Natalie Portman)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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