Heimkino-Filmkritik

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Sin City 2 – A Dame to Kill For

Sin City 2: A Dame to Kill For


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller

Besetzung: Jessica Alba (Nancy Callahan), Josh Brolin (Dwight McCarthy), Eva Green (Ava Lord), Joseph Gordon-Levitt (Johnny), Mickey Rourke (Marv), Bruce Willis (John Hartigan), Powers Boothe (Senator Roark), Jamie Chung (Miho), Rosario Dawson (Gail), Lady Gaga (The Woman), Ray Liotta (Joey), Christopher Lloyd (Dr. Kroenig)

Produktion: Robert Rodriguez, Sergei Bespalov, Aaron Kaufman, Stephen L’Heureux, Iliana Nikolic, Alexander Rodnyansky

Drehbuch: Frank Miller

Buchvorlage: Frank Miller

Filmmusik: Robert Rodriguez, Carl Thiel

Kamera: Robert Rodriguez

Schnitt: Robert Rodriguez

Story:

In den düsteren Straßen von Basin City geraten erneut unterschiedliche Figuren in einen Strudel aus Gewalt, Korruption und Verrat. Privatdetektiv Dwight lässt sich von seiner ehemaligen Geliebten Ava in ein gefährliches Intrigenspiel verwickeln, während die Tänzerin Nancy auf Rache sinnt und der raubeinige Marv einem rätselhaften Blutbad auf den Grund geht.


Heimkino-Filmkritik:

„Sin City 2 – A Dame to Kill For“ schreibt den Stil des innovativen wie brutalen Vorgängers konsequent fort. Größtenteils in Schwarz-Weiß gehalten, werden nur bestimmte Personen oder andere Aspekte des Films farbig hervorgehoben. Die Bilder sind kunstvoll elegant und die Erzählung fesselt. Die Story kann jedoch nicht ganz mit der meisterhaft durchkomponierten und surreal erscheinenden Bilderwelt mithalten. Dennoch machen die starke Besetzung, die innovative Machart und auch der gelungene 3D-Effekt „Sin City 2“ zu einer insgesamt weitgehend gelungenen Fortsetzung der comichaft überzeichneten Geschichte, wenn auch sie insgesamt etwas schwächer gerät als ihr Vorgänger.

Zusatzinfos:

„Sin City 2 – A Dame to Kill For“ ist die Fortsetzung von „Sin City“ (2005). Wie schon der Vorgänger basiert auch „Sin City 2“ auf den Comics von Frank Miller. Die zentrale Handlung orientiert sich am zweiten Band der Reihe, „A Dame to Kill For“. Darüber hinaus flossen Elemente der Kurzgeschichte „Just Another Saturday Night“ aus dem Sammelband „Booze, Broads & Bullets“ in den Film ein. Für die Leinwandfassung schrieb Frank Miller außerdem zwei völlig neue Geschichten, die zuvor nicht als Comic veröffentlicht worden waren.

Ein Teil der Handlung spielt zeitlich vor den Ereignissen von „Sin City”. Dadurch erklärt sich auch das erneute Auftreten von Marv, obwohl sein Schicksal im ersten Film bereits besiegelt schien. Die verschiedenen Episoden sind bewusst nicht chronologisch angeordnet und fügen sich wie die Comics zu einem größeren Gesamtbild zusammen.

Trotz prominenter Besetzung und hoher Erwartungen blieb der Film kommerziell deutlich hinter den Erwartungen zurück. Bei einem Produktionsbudget von rund 65 Millionen US-Dollar spielte „Sin City 2“ weltweit lediglich etwa 39 Millionen US-Dollar ein und gilt damit als finanzieller Misserfolg. Als mögliche Ursachen wurden das vergleichsweise zurückhaltende Marketing, gemischte Kritiken sowie das nach neun Jahren deutlich geringere Interesse an einer Fortsetzung genannt.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Der Tod ist wie das Leben in Sin City. Man kann nichts dagegen tun.“

Auszeichnungen:

  • Flicker Awards in den Kategorien „Bester Actionfilm“ und „Beste Comic-Adaption“

  • Nominierung für den Jupiter Award in der Kategorie „Beste internationale Darstellerin“ (Eva Green)
  • Nominierungen für den BloodGuts UK Horror Award in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Mickey Rourke), „Bester Schnitt“ und „Beste Musik“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung


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