Wasser für die Elefanten

Water for Elephants


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Francis Lawrence

Besetzung: Reese Witherspoon (Marlena), Robert Pattinson (Jacob Jankowski), Christoph Waltz (August), Hal Holbrook (alter Jacob Jankowski), Tim Guinee (Diamond Joe), Tim Guinee (Diamond Joe), Dan Lauria (Sheriff), Mark Povinelli (Kinko)

Produktion: Gil Netter, Erwin Stoff, Andrew R. Tennenbaum

Drehbuch: Richard LaGravenese

Buchvorlage: Sara Gruen

Filmmusik: James Newton Howard

Kamera: Rodrigo Prieto

Schnitt: Alan Edward Bell

Story:

USA, 1931: Nach dem tragischen Tod seiner Eltern steht der junge Jacob Jankowski plötzlich vor dem Nichts. Sein beinahe abgeschlossenes Tiermedizinstudium muss er aufgeben und findet schließlich Zuflucht bei einem Wanderzirkus, der inmitten der Weltwirtschaftskrise ums Überleben kämpft. Dank seiner Kenntnisse über Tiere erhält Jacob dort eine Anstellung und lernt die attraktive Kunstreiterin Marlena kennen, in die er sich schon bald verliebt. Doch Marlena ist mit dem unberechenbaren Zirkusdirektor August verheiratet, dessen brutaler Umgang mit den Tieren Jacob zunehmend gegen ihn aufbringt. Als schließlich eine Elefantendame zum Zirkus stößt, verschärfen sich die Spannungen zwischen den beiden Männern …


Heimkino-Filmkritik:

Der Film lebt vom sagenhaften Spiel von Christoph Waltz. Seine Gestik und Mimik haben eine ungeheure Ausdruckskraft, die seinen Charakter glaubwürdig widerspiegelt. Mal bedrohlich, mal herzlich, dabei aber immer unberechenbar. Die Rolle des Zirkusdirektors erinnert in gewisser Weise sogar an Waltz’ Rolle als Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“, die ihm zum ganz großen Durchbruch verhalf und ihm einen Oscar bescherte. Auch in „Wasser für die Elefanten“ besitzt Waltz’ Charakter einen derben, zynischen Humor, der an den modernen Filmklassiker von Tarantino erinnert. Auch „Twilight“-Star Robert Pattinson gefällt in seiner Rolle und schafft es, sein Klischee als Teenie-Vampir-Liebling ein wenig abzulegen. Der Film selbst erzählt seine Geschichte von der verbotenen Liebe mit Schwung und fängt das Zirkusmilieu der 1930er-Jahre dabei recht glaubwürdig ein.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Sara Gruen aus dem Jahr 2006.

Bei einem Produktionsbudget von etwa 38 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit rund 117 Millionen US-Dollar ein.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Ich weiß nicht, ob ich mir den Zirkus ausgesucht habe, aber ich hatte das Gefühl, er hat mich ausgesucht.“ (Jacob Jankowski)

Auszeichnungen:

  • Satellite Award in der Kategorie „Beste Kostüme“

  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Bestes Szenenbild“ und „Beste Original-Musik“
  • Nominierung für den Jupiter Award in der Kategorie „Bester internationaler Darsteller“ (Christoph Waltz)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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