Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Valerian and the City of a Thousand Planets


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Luc Besson

Besetzung: Dane DeHaan (Valerian), Cara Delevingne (Laureline), Clive Owen (Kommandant Arün Filitt), Rihanna (Bubble), Ethan Hawke (Jolly), Pauline Hoarau (Imperatorin Aloï), Alain Chabat (Bob), Kris Wu (Kapitän Neza), Sam Spruell (General Okto-Bar), Herbie Hancock (Verteidigungsminister), Rutger Hauer (Präsident der Weltstaaten-Föderation), Peter Hudson (Capt. Crowford)

Produktion: Luc Besson, Virginie Silla

Drehbuch: Luc Besson, nach einer Comic-Reihe von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin

Filmmusik: Alexandre Desplat

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Julien Rey

Story:

Im 28. Jahrhundert sorgen die Raum-Zeit-Agenten Valerian und Laureline im Auftrag der intergalaktischen Regierung für Recht und Ordnung in der gesamten Galaxis. Ihr neuer Einsatz führt sie auf die gigantische Weltraummetropole Alpha, auch bekannt als die Stadt der tausend Planeten. In dieser ständig wachsenden Raumstation leben unzählige intelligente Spezies aus den verschiedensten Teilen des Universums zusammen und teilen ihr Wissen und ihre Kultur zum gegenseitigen Vorteil. Als ihr Kommandant Arün Filitt die beiden Agenten nach Alpha schickt, sollen sie einer mysteriösen Bedrohung auf den Grund gehen, die das friedliche Zusammenleben der vielen Völker gefährden könnte. Während ihrer Ermittlungen stoßen Valerian und Laureline auf eine Reihe rätselhafter Ereignisse und entdecken Hinweise auf eine Verschwörung, die tief in der Geschichte der Station verwurzelt ist …


Heimkino-Filmkritik:

„Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ist ein opulentes Weltraum-Epos mit fantasievollen Welten und einigen wirklich starken Szenen. Zwar hält der Film das phasenweise hohe Niveau nicht über die gesamte Laufzeit, insgesamt überzeugt „Valerian“ jedoch als bildgewaltige und visuelle beeindruckende Mischung aus „Star Wars“, „Guardians of the Galaxy“ und Luc Bessons eigenem Werk „Das fünfte Element“. Auch die 3D-Effekte wissen zu gefallen und verleihen dem Film zusätzliche Räumlichkeit.

Zusatzinfos:

„Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ gilt als teuerste europäische Filmproduktion seiner Zeit. Das Budget lag bei knapp 200 Millionen US-Dollar. Damit übertraf er praktisch alle zuvor in Europa produzierten Filme. Das weltweite Einspielergebnis betrug jedoch nur etwa 225 Millionen US-Dollar, womit der Film weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

Der Film basiert auf der berühmten französischen Science-Fiction-Comicserie „Valérian and Laureline“ von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières. Die Reihe gilt als eine der einflussreichsten europäischen Sci-Fi-Comics und startete im Jahr 1967.

Popstar Rihanna hat im Film eine größere Nebenrolle als Formwandlerin Bubble. Ihre Auftrittsszene mit verschiedenen Verwandlungen ist eine der auffälligsten und visuell verspieltesten Sequenzen des Films.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Schließen Sie Frieden mit Ihrer Vergangenheit, sonst werden Sie keine Zukunft mehr haben.“ (Bob)

Auszeichnungen:

  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“, „Bestes Szenenbild“ und „Beste Kostüme“
  • Nominierung für den Europäischen Filmpreis in der Kategorie „Publikumspreis“

Der Film erhielt einige weitere Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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