Thrash

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Tommy Wirkola
Besetzung: Phoebe Dynevor (Lisa Fields), Djimon Hounsou (Dale Edwards), Whitney Peak (Dakota Edwards), Alyla Browne (Dee Olsen), Stacy Clausen (Ron Olsen), Dante Ubaldi (Will Olsen), Amy Mathews (Rachel Olson)
Produktion: Adam McKay, Kevin J. Messick
Drehbuch: Tommy Wirkola
Filmmusik: Daniel Futcher
Kamera: Matthew Weston
Schnitt: Jim Page, Martin Stoltz
Story:
In einer australischen Küstenstadt werden Warnungen vor einem herannahenden Hurrikan zunächst nicht ernst genommen. Während ein Meeresforscher vor den drohenden Gefahren warnt, unterschätzen viele Bewohner die Situation. Als der Sturm schließlich mit voller Wucht auf die Stadt trifft, verwandeln sich Straßen in reißende Wasserströme. Mit den Fluten gelangen zudem Haie in die überfluteten Gebiete und machen die Lage noch gefährlicher. Mehrere Menschen kämpfen ums Überleben – darunter eine schwangere Frau, die in ihrem Auto eingeschlossen ist, sowie Kinder, die auf Hilfe warten. Inmitten von Chaos und Naturgewalt beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit und die tödliche Bedrohung aus dem Wasser.
Heimkino-Filmkritik:
Ein schwerer Sturm, Hochwasser, Haie… natürlich kommen hier unweigerlich Erinnerung an „Sharknado“ auf, wobei die visuelle Inszenierung hier etwas professioneller wirkt. Dennoch ist der Name des Films Programm. Denn so kann der Titel „Thrash“ – englisch für heftig schlagen oder herumwirbeln – auch als Wortspiel zum Subgenre des Trash interpretiert werden. Und dieser Assoziation wird der Film letztendlich auch gerecht. Einzelne Szenen sind zwar solide inszeniert, der Großteil bleibt aber bewusst überzogen und mitunter „billig“ wirkend. Auch die Charaktere bleiben recht oberflächlich. Das alles wäre vielleicht gar nicht so schlimm, wenn sich der Film selbst nicht so ernst nehmen würde. Die Selbstironie eines „Sharknado“ bleibt hier größtenteils vernachlässigt. Zudem bleiben die zwischenmenschlichen Beziehunegn platt und einige Dialoge wirken ungemein gekünstelt und albern. Darunter leidet die Atmosphäre. Auch die Geburtsszene inmitten eines steigenden Wassspiegels, eines zusammenbrechenden Hauses und von Haien umzingelt wirkt da eher unfreiwiliig komisch. Obwohl das Wortspiel im Titel vermuten lässt, dass Tommy Wirkola hier bewusst einen Trash-Film inszenieren wollte, so schwankt der Film doch zu sehr zwischen Katastrophenfilm, Hai-Horror, Melodram und Familientragödie sowie zwischen professioneller Inszenierung und bewusst überzogener und „billiger“ Genreware. Von Regisseur Tommy Wirkola hätte man das Ganze doch ein wenig stringenter und bissiger erwartet. So ist „Thrash“ doch in erster Linie eine Enttäuschung – auch für Trash-Fans.
Zusatzinfos:
„Thrash“ ist ein englisches Wort und bedeutet u. a. heftig schlagen, herumwirbeln, wild um sich schlagen, chaotische und zerstörerische Bewegung.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Mami muss nur ein paar Haie erledigen.“
Auszeichnungen:
–
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ☆☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Meine Wertung:
3/10
Gesamtwertung:
42,84 %
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