Heimkino-Filmkritik

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The Rip

The Rip


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Joe Carnahan

Besetzung: Matt Damon (Lieutenant Dane Dumars), Ben Affleck (Det. Sergeant J. D. Byrne), Steven Yeun (Det. Mike Ro), Teyana Taylor (Det. Numa Baptiste), Sasha Calle (Desiree "Desi" Lopez Molina), Catalina Sandino Moreno (Det. Lolo Salazar), Scott Adkins (FBI-Agent Del Byrne), Kyle Chandler (DEA-Agent Mateo "Matty" Nix), Daisuke Tsuji (FBI-Agent Logan Casiano), Nestor Carbonell (Major Thom Vallejo)

Produktion: Ben Affleck, Matt Damon, Dani Bernfeld, Luciana Damon, Michael McGrale, Sasha Veneziano

Drehbuch: Joe Carnahan, Michael McGrale

Filmmusik: Clinton Shorter

Kamera: Juan Miguel Azpiroz

Schnitt: Kevin Hale

Story:

Ein Polizeiteam in Miami stößt bei einem Einsatz in einem heruntergekommenen Haus auf eine große Menge Bargeld. Was zunächst wie ein glücklicher Fund erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Belastungsprobe für alle Beteiligten. Misstrauen breitet sich aus, als unklar wird, wie mit dem Geld umzugehen ist und wer welche Interessen verfolgt. Loyalitäten geraten ins Wanken, während sich innerhalb der Gruppe zunehmend Spannungen aufbauen. Im Verlauf der Ereignisse sehen sich die Polizisten gezwungen, nicht nur einander, sondern auch ihre eigenen Motive und Grenzen zu hinterfragen.


Heimkino-Filmkritik:

Matt Damon und Ben Affleck spielen gewohnt souverän und verleihen dem Film eine gewisse Starpower. Filmisch ist „The Rip“ jedoch höchstens leicht gehobenes Mittelmaß. Der Actionthriller offenbart sich mitunter sogar als raffiniertes Krimipuzzle, gerät im letzten Drittel dann aber sehr actionreich, wodurch das Geschehen mitunter ein wenig undurchsichtig wird. Und über allem schwebt immer die Frage, wie weit man bereit ist für Geld zu gehen. In diesem moralischen Konflikt besitzt der Film auch seine stärksten Momente.

Zusatzinfos:

Die Hauptdarsteller Matt Damon und Ben Affleck stehen hier zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gemeinsam vor der Kamera. Ihr größter gemeinsamer Erfolg und zugleich ihr Durchbruch war der Film „Good Will Hunting“ (1997), für den sie sogar gemeinsam das Drehbuch schrieben.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Die Welt dreht sich zu schnell. Eines Tages wacht man auf und ist alt.“

Auszeichnungen:

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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