The Long Walk

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Francis Lawrence
Besetzung: Cooper Hoffman (Raymond Garraty), David Jonsson (Peter McVries), Charlie Plummer (Gary Barkovitch), Jordan Gonzalez (Richard Harkness), Judy Greer (Mrs. Garraty), Tut Nyuot (Arthur Baker), Roman Griffin Davis (Curley), Garrett Wareing (Stebbins), Ben Wang (Hank Olson), Mark Hamill (Der Major)
Produktion: Francis Lawrence, Roy Lee, Cameron MacConomy, Steven Schneider
Drehbuch: JT Mollner
Buchvorlage: Stephen King
Filmmusik: Jeremiah Fraites
Kamera: Jo Willems
Schnitt: Peggy Eghbalian
Story:
In einer dystopischen Zukunft stehen die USA unter der Herrschaft eines autoritären Regimes. Zu den grausamen Traditionen des Landes gehört ein Wettkampf, bei dem 50 junge Männer zu einem unerbittlichen Todesmarsch antreten. Dem einzigen Überlebenden winkt ein Preis, der ihm die Erfüllung all seiner Wünsche verspricht. Unter den strengen Augen des Militärs müssen die Teilnehmer ununterbrochen eine Mindestgeschwindigkeit von drei Meilen pro Stunde einhalten. Wer zu langsam wird oder stehen bleibt, dem droht die sofortige Hinrichtung. Während der Marsch immer mehr Opfer fordert, entwickeln sich zwischen den Teilnehmern Freundschaften, Rivalitäten und existenzielle Konflikte. Un der Wettkampf wird zunehmend zu einer erbarmungslosen Prüfung der körperlichen und psychischen Grenzen.
Heimkino-Filmkritik:
„The Long Walk – Todesmarsch“ weckt inhaltlich Erinnerungen an die Hungerspiele aus „Die Tribute von Panem“. Und tatsächlich zeichnete sich Regisseur Francis Lawrence auch für die Verfilmung der Teile 2 bis 5 der „Panem“-Reihe verantwortlich. Diesmal stammt die literarische Vorlage allerdings aus der Feder von Stephen King. Anders als die „Panem“-Filme fokussiert sich „The Long Walk“ nahezu ausschließlich auf den titelgebenden Todesmarsch und beleuchtet die gesellschaftlichen Hintergründe nur am Rande. Die spannende Ausgangslage sorgt dabei für einen sehr kurzweiligen Film, auch wenn die ungeheuren psychischen und physischen Strapazen eines derart langen Marsches nur ansatzweise spürbar werden. So lebt „The Long Walk“ vor allem von der Spannung des unausweichlichen Endes. Einzelne Entwicklungen innerhalb der überschaubaren Handlung sind allerdings auch ein wenig vorhersehbar.
Zusatzinfos:
Der Film beruht auf dem Roman „The Long Walk“ (im Deutschen: „Todesmarsch“) von Stephen King. Er schrieb den Roman bereits in den 1960er-Jahren als Student. Veröffentlicht wurde das Buch allerdings erst 1979 unter seinem Pseudonym Richard Bachman. Es gehört damit zu Kings frühesten Romanprojekten und entstand lange vor der Veröffentlichung seiner ersten großen Erfolge.
Die thematischen Parallelen zu der „Die Tribute von Panem“-Reohe sind besonders interessant, da Stephen Kings Roman bereits Jahrzehnte vor Suzanne Collins‘ Panem-Büchern erschien.
Für die Verfilmung wurden zwei zentrale Regeln verändert: Während im Roman noch 100 Jugendliche antreten, sind es im Film lediglich 50 Teilnehmer. Auch die vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit wurde von vier auf drei Meilen pro Stunde (rund 4,8 km/h) reduziert. Diese Änderung regte Stephen King selbst an, weil er das ursprüngliche Tempo für einen derart langen Marsch für unrealistisch hielt.
Die Dreharbeiten fanden 2024 in der kanadischen Provinz Manitoba statt. Francis Lawrence ließ die Geschichte weitgehend chronologisch drehen, damit sich die zunehmende Erschöpfung und die emotionalen Veränderungen der Figuren möglichst natürlich entwickeln konnten.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Ne kurze Freundschaft ist besser als keine.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
75,43 %
Meine Wertung:
7/10
Gesamtwertung:
74,34 %
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