Heimkino-Filmkritik

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The Green Mile

The Green Mile


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Frank Darabont

Besetzung: Tom Hanks (Paul Edgecomb), David Morse (Brutus "Brutal" Howell), Bonnie Hunt (Janice Edgecomb), Michael Clarke Duncan (John Coffey), James Cromwell (Hal Moores), Michael Jeter (Eduard Delacroix), Graham Greene (Arlen Bitterbuck), Sam Rockwell (William "Billy the Kid" Wharton), Harry Dean Stanton (Toot-Toot), Patricia Clarkson (Melinda Moores), Doug Hutchison (Percy Wetmore)

Produktion: Frank Darabont, David Valdes

Drehbuch: Frank Darabont

Buchvorlage: Stephen King

Filmmusik: Thomas Newman

Kamera: David Tattersall

Schnitt: Richard Francis-Bruce

Story:

Im Jahr 1935 versieht der Gefängnisaufseher Paul Edgecomb seinen Dienst im Todestrakt eines Staatsgefängnisses. Als der wegen zweifachen Kindermordes verurteilte John Coffey eingeliefert wird, sorgt der sanftmütige Hüne schon bald für Verwunderung. Trotz seiner einschüchternden Erscheinung wirkt er außergewöhnlich einfühlsam und besitzt eine geheimnisvolle Gabe. Während Paul und seine Kollegen Coffey näher kennenlernen, geraten ihre bisherigen Überzeugungen zunehmend ins Wanken. Zwischen den Gefängniswärtern, den zum Tode Verurteilten und einem sadistischen Aufseher entwickeln sich bewegende und dramatische Ereignisse, die alle Beteiligten nachhaltig verändern.


Heimkino-Filmkritik:

Mit „The Green Mile“ gelang Regisseur Frank Darabont nach „Die Verurteilten“ (1994) erneut eine herausragende Verfilmung einer Vorlage von Stephen King. Entstanden ist ein moderner Klassiker des ausgehenden 20. Jahrhunderts, der von Beginn an fesselt. Hervorragend erzählt und bis in die kleinsten Nebenrollen exzellent besetzt, lebt der Film vor allem von seinen außergewöhnlichen Figuren. Die gelungene Mischung aus ernstem Gefängnisdrama, humorvoller Situationskomik – unvergessen bleibt die kleine Maus im Todestrakt – und einem fein dosierten Hauch Mystery macht „The Green Mile“ zu einem einzigartigen Filmerlebnis. Trotz seiner Laufzeit von rund drei Stunden kommt niemals Langeweile auf, und das bewegende Finale zählt zu den emotionalsten Momenten der Filmgeschichte.

Zusatzinfos:

„The Green Mile“ basiert auf dem gleichnamigen Fortsetzungsroman von Stephen King, der 1996 zunächst in sechs einzelnen Heften veröffentlicht wurde. Erst anschließend erschien die Geschichte als vollständiger Roman und entwickelte sich schnell zu einem internationalen Bestseller.

Der Titel „The Green Mile“ bezieht sich auf den grünen Linoleumboden des Todestrakts, den die zum Tode Verurteilten auf ihrem letzten Weg zur Hinrichtung überqueren müssen.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott so eine Gabe dem Mörder von zwei Kindern in die Wiege legt.“ (Paul Edgecomb)

Auszeichnungen:

  • Saturn Awards in den Kategorien „Bester Film – Action/Abenteuer/Thriller“, „Bester Nebendarsteller“ (Michael Clarke Duncan) und „Beste Nebendarstellerin“ (Patricia Clarkson)
  • BMI Film Music Award


  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Nebendarsteller“ (Michael Clarke Duncan), „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Ton“
  • Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ (Michael Clarke Duncan)
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Beste Regie“ (Frank Darabont) und „Beste Musik“
  • Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ (Doug Hutchison)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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