Heimkino-Filmkritik

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Speed

Speed


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Jan de Bont

Besetzung: Keanu Reeves (Jack Traven), Dennis Hopper (Howard Payne), Sandra Bullock (Annie), Joe Morton (Capt. McMahon), Jeff Daniels (Harry), Alan Ruck (Stephens), Glenn Plummer (Jaguar-Besitzer), Richard Lineback (Norwood), Beth Grant (Helen)

Produktion: Mark Gordon

Drehbuch: Graham Yost

Filmmusik: Mark Mancina

Kamera: Andrzej Bartkowiak

Schnitt: John Wright

Story:

Nachdem der Polizist Jack Traven einen Bombenanschlag auf einen Fahrstuhl vereitelt hat, gerät er ins Visier des rachsüchtigen Attentäters Howard Payne. Dieser installiert eine Bombe in einem Linienbus, die aktiviert wird, sobald das Fahrzeug eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht. Fällt das Tempo anschließend unter 50 Meilen pro Stunde, droht die Bombe zu explodieren. Gemeinsam mit der unfreiwilligen Busfahrerin Annie und den übrigen Fahrgästen versucht Jack, den Bus unter Kontrolle zu halten und einen Ausweg aus der lebensgefährlichen Situation zu finden. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jede falsche Entscheidung verheerende Folgen haben kann.


Heimkino-Filmkritik:

„Speed“ beginnt mit einer starken Eröffnungssequenz rund um die Geiselnahme in einem Fahrstuhl eines Hochhauses, die unweigerlich Erinnerungen an „Stirb langsam“ weckt. Auch wenn die Handlung im weiteren Verlauf nicht immer ganz frei von Logiklöchern ist, überzeugt der Film mit einem enorm hohen Unterhaltungswert, einer hervorragenden Besetzung und einer schnörkellosen, temporeichen Inszenierung. Nicht ohne Grund gilt „Speed“ als einer der prägenden Actionfilme der 1990er Jahre und beeinflusste zahlreiche spätere Genrevertreter wie z. B. „Crank“ oder „Ambulance“. Im Kern ist „Speed“ eine gelungene Mischung aus „Stirb langsam“ und „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn Pelham 123“. Einzelne Situationen sollte man dabei allerdings nicht allzu kritisch hinterfragen, sondern sich einfach auf das rasante Actionkino einlassen.

Zusatzinfos:

„Speed“ ist das Regiedebüt des niederländischen Kameramanns Jan de Bont. 1997 inszenierte er mit „Speed 2: Cruise Control“ eine Fortsetzung, die jedoch weder bei Kritikern noch an den Kinokassen an den Erfolg des Originals anknüpfen konnte.

Mit einem Produktionsbudget von rund 30 Millionen US-Dollar entwickelte sich „Speed“ zu einem der größten Kinoerfolge des Jahres 1994. Weltweit spielte der Film mehr als 350 Millionen US-Dollar ein. In Deutschland lockte er rund drei Millionen Zuschauer in die Kinos.

Für die spektakulären Verfolgungsjagden drehte das Filmteam auf einem neu errichteten, damals noch nicht für den Verkehr freigegebenen Freeway in Los Angeles. Insgesamt kamen zwölf Busse zum Einsatz, von denen mehrere während der Dreharbeiten beschädigt oder vollständig zerstört wurden. Zahlreiche Actionsequenzen entstanden mit aufwendigen praktischen Spezialeffekten und echten Stunts, was wesentlich zum bis heute hohen Tempo und der Authentizität des Films beiträgt.

Der Film verhalf Sandra Bullock zum internationalen Durchbruch und zu einem der gefragtesten Stars Hollywoods.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Eine Bombe, die man baut, die nicht explodiert, ist nichts weiter als eine billige Uhr.“ (Howard Payne)

Auszeichnungen:

2 Oscars:
Bester Ton
Bester Toneffektschnitt

  • BAFTA Film Awards in den Kategorien „Bester Schnitt“ und „Bester Ton“
  • Saturn Award in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ (Sandra Bullock)
  • BMI Film Music Award
  • Goldene Leinwand


  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Schnitt“
  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Beste Spezialeffekte“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Film – Action/Abenteuer/Thriller“ und „Beste Regie“ (Jan de Bont)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

Bewertung

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