Prey

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Dan Trachtenberg
Besetzung: Amber Midthunder (Naru), Dakota Beavers (Taabe), Dane DiLiegro (Predator), Harlan Blayne Kytwayhat (Itsee), Stormee Kipp (Wasape), Michelle Thrush (Aruka), Julian Black Antelope (Häuptling), Bennett Taylor (Raphael)
Produktion: John Davis, Marty P. Ewing, John Fox
Drehbuch: Patrick Aison
Filmmusik: Sarah Schachner
Kamera: Jeff Cutter
Schnitt: Claudia Castello, Angela M. Catanzaro
Story:
Nordamerika im Jahr 1719: Die junge Comanche Naru möchte sich als Jägerin beweisen, obwohl ihr Umfeld ihre Fähigkeiten unterschätzt. Als sie in der Wildnis auf ungewöhnliche Spuren stößt, vermutet sie zunächst ein besonders gefährliches Raubtier und macht sich auf die Suche nach der unbekannten Bedrohung. Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass Naru es mit keinem gewöhnlichen Tier zu tun hat. Ein außerirdischer Jäger ist auf die Erde gekommen und verfügt über enorme körperliche Fähigkeiten sowie hochentwickelte Waffen. Während die tödliche Kreatur immer neue Opfer findet, muss Naru all ihre Kenntnisse über die Natur und die Jagd einsetzen, um ihr Volk und sich selbst vor dem übermächtigen Gegner zu schützen.
Heimkino-Filmkritik:
„Prey“ – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, aber deutlich schwächeren Tierhorrorfilm „Prey“ (2007) – erzählt eine frühe Vorgeschichte zum Film „Predator“ (1987). Was zunächst ebenfalls wie ein Tierhorrorfilm beginnt, entpuppt sich schnell als actionreicher Science-Fiction-Abenteuerfilm mit einer spannenden Geschichte, guten Darstellern und starker Inszenierung. Die Klangkulisse des Films ist atemberaubend und die Actionszenen sind furios. Auch an blutigen Kills wird nicht gespart, was angesichts der Altersfreigabe ab 16 Jahren zumindest einzelne Fragezeichen aufwirft. – „Prey“ ist ein überraschend starker Ableger der „Predator“-Reihe, den man aber zweifellos auch ohne Vorkenntnisse schauen kann.
Zusatzinfos:
„Prey“ erzählt eine Vorgeschichte zu „Predator“ (1987): Regisseur Dan Trachtenberg verlegte die Handlung bewusst weit zurück in das Jahr 1719. Damit erzählt der Film von einer wesentlich früheren Begegnung zwischen Menschen und einem Predator und funktioniert zugleich weitgehend unabhängig von den übrigen Filmen.
Hauptdarstellerin Amber Midthunder, die Naru verkörpert, hat selbst indigene Wurzeln. Auch zahlreiche weitere Rollen wurden mit indigenen Darstellern besetzt.
„Prey“ erschien am 5. August 2022 in den USA bei Hulu und international unter anderem über Disney+ und erhielt keinen regulären breiten Kinostart.
Die „Predator“-Filmreihe:
1987: Predator
1990: Predator 2
2010: Predators
2018: Predator – Upgrade
2022: Prey
2025: Predator: Killer of Killers
2025: Predator: Badlands
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Ein Jäger wartet nicht, er jagt.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★★★★
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
77,20 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
77,76 %
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