Heimkino-Filmkritik

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Plötzlich Papa

Demain tout commence


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Hugo Gélin

Besetzung: Omar Sy (Samuel), Gloria Colston (Gloria), Clémence Poésy (Kristin), Antoine Bertrand (Bernie), Ashley Walters (Lowell), Clémentine Célarié (Samantha), Anna Cottis (Miss Appleton), Raquel Cassidy (Lehrerin)

Produktion: Philippe Rousselet, Stéphane Célérier, Christopher Granier-Deferre

Drehbuch: Hugo Gélin, Mathieu Oullion, Jean-André Yerles

Buchvorlage: Eugenio Derbez, Guillermo Ríos, Leticia López Margalli

Filmmusik: Rob Simonsen

Kamera: Nicolas Massart

Schnitt: Grégoire Sivan, Valentin Feron

Story:

Der lebenslustige Draufgänger Samuel führt ein sorgenfreies Leben im Süden Frankreichs, bis eines Tages plötzlich eine frühere Bekanntschaft auftaucht und ihm ein Baby überlässt. Überfordert von der Situation reist er nach London, um die Mutter zu finden – jedoch ohne Erfolg. Stattdessen beginnt er dort ein neues Leben und wächst nach und nach in seine Rolle als Vater hinein. Jahre später sind Samuel und seine Tochter Gloria ein eingespieltes Team. Doch als ihre Vergangenheit sie einholt, wird ihr gemeinsames Glück auf eine harte Probe gestellt.


Heimkino-Filmkritik:

„Plötzlich Papa“ – übrigens Remake des mexikanischen Films „Plötzlich Vater“ (2013) – ist in der ersten Hälfte eine beschwingt lustige Komödie mit einem sympathischen Omar Sy – bekannt aus „Ziemlich beste Freunde“ – in der Hauptrolle. In der zweiten Hälfte wandelt sich der Film dann immer mehr in Richtung Drama, wobei er in diesem Teil nicht immer ganz so treffsicher in den Pointen wirkt, wie zu Beginn. – Insgesamt kurzweilige Tragikomödie aus Frankreich mit gutem Cast und herzergreifender Geschichte, die aber im zweiten Teil nicht durchweg glaubhaft erscheint. So bietet der Film insgesamt kurzweilige Unterhaltung, zieht im Vergleich zum Original aber leicht den Kürzeren.

Zusatzinfos:

Der Film ist ein Remake des mexikanischen Films „Plötzlich Vater“ aus dem Jahre 2013 und das Drehbuch basiert auch auf dem Originaldrehbuch von Guillermo Ríos, Leticia López Margalli und Eugenio Derbez.

Gedreht wurde der Film in London sowie in Südfrankreich an der Côte d’Azur und in Nizza.

Der englischsprachige Titel des Films lautet „Two is a Family“.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Mein Vater brachte mir bei, mich meinen Ängsten zu stellen, meine Tochter, mich dem Leben zu stellen.“ (Samuel)

Auszeichnungen:

Der Film erhielt einzelne Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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