Pinocchio

Pinocchio


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Ben Sharpsteen, Hamilton Luske

Besetzung: —

Produktion: Walt Disney

Drehbuch: Ted Sears, Otto Englander, Webb Smith, William Cottrell, Joseph Sabo, Erdman Penner, Aurelius Battaglia

Buchvorlage: Carlo Collodi

Filmmusik: Leigh Harline, Paul J. Smith, Ned Washington

Kamera: Bob Broughton, Chuck Wheeler

Story:

Der alte Holzschnitzer Geppetto träumt davon, eines Tages einen eigenen Sohn zu haben. Als er eines Nachts einen Wunsch an einen hell leuchtenden Stern richtet, erscheint eine gute Fee und erweckt seine selbst geschnitzte Holzpuppe Pinocchio zum Leben. Doch um ein richtiger Junge zu werden, muss Pinocchio erst beweisen, dass er mutig, ehrlich und selbstlos handeln kann. Dabei soll ihm die sprechende Grille Jiminy Cricket als Gewissen zur Seite stehen. Doch der neugierige und leichtgläubige Pinocchio lässt sich immer wieder von zwielichtigen Gestalten verführen und gerät auf seiner abenteuerlichen Reise von einer gefährlichen Situation in die nächste …


Heimkino-Filmkritik:

Ein klasse Walt-Disney-Film: nicht zu bunt, nicht zu kitschig, schön erzählt, humorvoll, geistreich und sympathisch. „Pinocchio“ aus dem Jahr 1940 ist ein echter Klassiker, der nicht nur Kinder von heute, sondern auch Erwachsene begeistern kann. Zeitlos klasse!

Zusatzinfos:

„Pinocchio“ ist der zweite abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios nach „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ (1937). Seine amerikanische Premiere feierte der Film am 7. Februar 1940 in New York.

In Deutschland wurde der Film ursprünglich unter dem Titel „Pinocchio, das hölzerne Bengele“ veröffentlicht. Die deutsche Erstaufführung fand erst am 23. März 1951 statt, also mehr als elf Jahre nach der amerikanischen Premiere.

Die Geschichte basiert auf dem Kinderbuch „Die Abenteuer des Pinocchio“ des italienischen Schriftstellers Carlo Collodi, das 1883 erstmals vollständig als Buch erschien. Für den Film wurden zahlreiche Einzelheiten der Vorlage verändert und insbesondere die Hauptfigur deutlich liebenswerter gestaltet.

Der Filmsong „When You Wish Upon a Star“ entwickelte sich zu einer der bekanntesten Disney-Hymnen und wurde über Jahrzehnte zu einem musikalischen Erkennungszeichen des Unternehmens. Im englischen Original wird es von Cliff Edwards als Jiminy Cricket gesungen.

1994 wurde „Pinocchio“ in das National Film Registry der amerikanischen Library of Congress aufgenommen. In dieses Verzeichnis werden Filme aufgenommen, die als kulturell, historisch oder ästhetisch besonders erhaltenswert gelten.

Die Geschichte von Pinocchio wurde mehrfach neu verfilmt. Zu den bekanntesten Fassungen gehören Roberto Benignis „Pinocchio“ (2002), Matteo Garrones gleichnamige Verfilmung von 2019 („Pinocchio“) sowie Guillermo del Toros düsterer Stop-Motion-Film von 2022, der mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet wurde („Guillermo del Toros Pinocchio“). Ebenfalls 2022 erschien unter der Regie von Robert Zemeckis eine Disney-Neuverfilmung mit Tom Hanks als Geppetto, die sich besonders eng am Zeichentrickklassiker von 1940 orientiert („Pinocchio“).

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Eine Lüge wächst und wächst, bis sie so offensichtlich ist wie die Nase in deinem Gesicht.“ (Die Blaue Fee)

Auszeichnungen:

2 Oscars:
Beste Original-Musik
Bester Original-Song  („When You Wish Upon A Star“ von Cliff Edwards)

  • ASCAP Award in der Kategorie „Most Performed Feature Film Standards“ („When You Wish Upon A Star“ von Cliff Edwards)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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