One Battle After Another

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Paul Thomas Anderson
Besetzung: Leonardo DiCaprio (Bob Ferguson), Chase Infiniti (Willa Ferguson), Sean Penn (Col. Steven J. Lockjaw), Benicio del Toro (Sergio St. Carlos), Regina Hall (Deandra), Teyana Taylor (Perfidia Beverly Hills), Alana Haim (Mae West), Shayna McHayle (Junglepussy), Wood Harris (Laredo), John Hoogenakker (Tim Smith), Tony Goldwyn (Virgil Throckmorton)
Produktion: Paul Thomas Anderson, Sara Murphy, Adam Somner
Drehbuch: Paul Thomas Anderson
Buchvorlage: Thomas Pynchon
Filmmusik: Jonny Greenwood
Kamera: Michael Bauman
Schnitt: Andy Jurgensen
Story:
Vor vielen Jahren sorgte eine radikale Widerstandsgruppe mit einer spektakulären Befreiungsaktion für Aufsehen und verschwand anschließend spurlos. Einer ihrer ehemaligen Anführer lebt seitdem zurückgezogen und wird von der Angst verfolgt, dass ihn die Vergangenheit irgendwann einholen könnte. Als Hinweise auftauchen, dass ein alter Gegner noch immer Jagd auf ihn macht, gerät sein ohnehin fragiles Leben zunehmend außer Kontrolle. Zwischen Paranoia, politischen Spannungen und alten Konflikten beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Loyalitäten und Wahrheiten immer unklarer werden.
Heimkino-Filmkritik:
Paul Thomas Anderson inszeniert „One Battle After Another“ als komplexen Politthriller mit tollen Bildern, innovativer Erzählstruktur und starken Darstellern. Neben Leonardo DiCaprio überzeugt vor allem Sean Penn, der Colonel Steven Lockjaw ein authentisch-ekliges Charisma verleiht. Der Film verbindet dabei Thriller-, Drama- und satirische Elemente zu einer düsteren Geschichte über Schuld, Vergangenheit und die Folgen politischer Gewalt. Radikalisierung, staatliche Kontrolle und gesellschaftliche Spaltung sind nur einige der von Anderson angerissenen Themen. Auch wenn der Film einzelne sehr gute Actionmomente besitzt, setzt er in erster Linie auf psychologische Spannung und Atmosphäre. Und so ist „One Battle After Another“ ein durchaus bemerkenswertes Werk, fernab herkömmlicher Mainstream-Blockbuster, das spannend und kurzweilig unterhält.
Zusatzinfos:
Der Film orientiert sich lose an dem Roman „Vineland“ von Thomas Pynchon.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Bitch, ich fühl mich wie Tony Montana.“ (Perfidia Beverly Hills)
Auszeichnungen:
6 Oscars:
Bester Film
Beste Regie (Paul Thomas Anderson)
Bester Nebendarsteller (Sean Penn)
Bestes adaptiertes Drehbuch
Bestes Casting
Bester Schnitt
Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
80,75 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
85,10 %
Ähnliche Filme*
*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
© Heimkino-Filmkritik 2026