Mickey 17

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Bong Joon-ho
Besetzung: Robert Pattinson (Mickey Barnes), Naomi Ackie (Nasha), Mark Ruffalo (Kenneth Marshall), Toni Collette (Ylfa Marshall), Steven Yeun (Timo), Anamaria Vartolomei (Kai Katz), Holliday Grainger (Gemma), Patsy Ferran (Dorothy)
Produktion: Bong Joon-ho, Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Dooho Choi
Drehbuch: Bong Joon-ho
Buchvorlage: Edward Ashton
Filmmusik: Jung Jae-il
Kamera: Darius Khondji
Schnitt: Jinmo Yang
Story:
Mickey Barnes arbeitet als sogenannter „Expendable“ auf einer gefährlichen Weltraummission. Seine Aufgabe besteht darin, lebensgefährliche Einsätze zu übernehmen – mit dem Wissen, dass er dabei sterben kann. Nach jedem Tod wird eine neue Version von ihm erschaffen, die seine Erinnerungen übernimmt und die Arbeit fortsetzt. Als eine dieser Versionen unerwartet überlebt, gerät das System ins Wanken. Plötzlich existieren mehrere Varianten von Mickey gleichzeitig, was streng verboten ist. Während die Situation eskaliert, muss Mickey nicht nur um sein Überleben kämpfen, sondern auch herausfinden, welche Rolle er in einem System spielt, das ihn beliebig ersetzen kann.
Heimkino-Filmkritik:
„Mickey 17“ von „Parasite“-Regisseur Bong Joon-ho ist ein klasse Science-Fiction-Film, der in seinen besten Momenten tatsächlich Kultstatus erahnen lässt. Um diesen aber tatsächlich zu erreichen, hätte das Gesamtwerk noch ein wenig ausgefeilter und bissiger geraten müssen. Die Effekte und Charaktere bleiben recht einfach gehalten, was Erinnerungen an „Starship Troopers“ aufkommen lässt. Das Spiel der Hauptdarsteller (Robert Pattinson ist hier eine echte Überraschung) ist gut, die mächtigen Personen bewusst überzeichnet, ihre Darsteller bewegen sich nah am Overacting. Dadurch entstehen auch politische Karikaturen, die sich gut auf das Hier und Jetzt übertragen lassen. Dabei nimmt sich der Film glücklicherweise auch selbst nicht allzu ernst, erzählt seine Geschichte aber temporeich, spannend und immer mit einer Prise schwarzen Humors. Auch Erinnerungen an „Arrival“ kommen im Finale auf, als Mickey versucht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. – Insgesamt gelingt Bong Joon-ho mit „Mickey 17“ zwar nicht die ganz große Science-Fiction-Sensation, aber doch ein durchaus richtig gutes und innovatives Genrewerk, das das Ansehen in jedem Fall lohnt.
Zusatzinfos:
Der Film beruht auf dem Roman „Mickey 7 – Der leztzte Klon“ von Edward Ashton aus dem Jahr 2022. Für den Film wurde die Geschichte erweitert und angepasst.
Hauptdarsteller Robert Pattinson übernimmt zeitgleich mehrere Versionen der Figur Mickey und agiert dadurch im Film mitunter mit sich selbst.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) hat dem Film das Prädikat besonders wertvoll verliehen.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Tja, war schön Dich gekannt zu haben. Hab‘ nen schönen Tod. Wir sehen uns morgen.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ★★☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
77,04 %
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