Kon-Tiki
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114 Minuten
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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg
Besetzung: Pål Sverre Hagen (Thor Heyerdahl), Anders Baasmo Christiansen (Herman Watzinger), Gustaf Skarsgård (Bengt Danielsson), Odd-Magnus Williamson (Erik Hesselberg), Tobias Santelmann (Knut Haugland), Jakob Oftebro (Torstein Raaby), Agnes Kittelsen (Liv Heyerdahl)
Produktion: Aage Aaberge, Jeremy Thomas
Drehbuch: Petter Skavlan
Buchvorlage: Thor Heyerdahl
Filmmusik: Johan Söderqvist
Kamera: Geir Hartly Andreassen
Schnitt: Per Erik Eriksen, Martin Stoltz
Story:
Im Jahr 1947 wagt der norwegische Forscher Thor Heyerdahl ein außergewöhnliches Experiment: Gemeinsam mit fünf Begleitern bricht er auf einem nach historischem Vorbild gebauten Holzfloß zu einer rund 8.000 Kilometer langen Reise über den Pazifik auf. Mit der Fahrt von Peru zu den polynesischen Inseln möchte er seine umstrittene Theorie untermauern, dass Polynesien einst von Südamerika aus besiedelt worden sein könnte. Doch die kleine Besatzung muss sich auf dem offenen Meer nicht nur gewaltigen Naturkräften und zahlreichen Gefahren stellen, sondern auch mit den psychischen Belastungen einer wochenlangen Reise auf engstem Raum zurechtkommen …
Heimkino-Filmkritik:
„Kon-Tiki“ erzählt seine auf wahren Begebenheiten beruhende Abenteuergeschichte mit beeindruckenden Bildern und glaubwürdigen Charakteren. Der Enthusiasmus des Entdeckers Thor Heyerdahl ist dabei ebenso greifbar wie die salzige Meeresluft beinahe spürbar wird. Auch wenn ganz große Spannungsmomente weitgehend ausbleiben, wirkt gerade der Verzicht auf blutige Szenen und übertriebene Actioneinlagen angesichts des heutigen Überangebots an Action-Blockbustern ausgesprochen wohltuend. Die Darsteller überzeugen mit souveränen Leistungen und der Film weckt die Lust, sich im Anschluss direkt die gleichnamige Originaldokumentation über die tatsächliche Expedition anzusehen („Kon-Tiki“, 1950).
Zusatzinfos:
Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und dem Reisebericht von Thor Hoyerdahl, den er 1948 unter dem Titel „Kon-Tiki – Ein Floß treibt über den Pazifik“ veröffentlichte. 1950 erschien zudem eine Dokumentation, an welcher die Expeditionsmitglieder beteiligt waren („Kon-Tiki“). Dabei wurden auch einige selbst gemachte Foto- und Filmaufnahmen der echten Überfahrt genutzt. Die Dokumentation gewann 1952 sogar einen Oscar als bester Dokumentarfilm.
2006 wiederholte Olav Heyerdahl, Enkel von Thor Heyerdahl, die historische Pazifiküberquerung seines Großvaters mit dem Floß „Tangaroa“. Dieses Floß wurde nun auch für den Film genutzt wurde.
Statt die Seereise ausschließlich im Studio nachzustellen, drehten die Filmemacher für den Spielfilm über einen Monat lang auf dem offenen Meer. Ein Großteil dieser Aufnahmen entstand vor der Küste Maltas.
Eine Besonderheit der Produktion ist, dass zahlreiche Szenen zweimal gedreht wurden – einmal auf Norwegisch und einmal auf Englisch. Auf diese Weise entstanden zwei eigenständige Sprachfassungen für den heimischen und den internationalen Markt. Da beide Versionen eigenständig gedreht wurden, unterscheiden sie sich leicht hinsichtlich Bildausschnitt und Einstellungen in manchen Aufnahmen. Die norwegische Fassung hatte am Ende eine Laufzeit von 119 Minuten, die englische von 114 Minuten. Die deutsche Synchronisation nutzte das Bild der internationalen Version und kommt somit ebenfalls auf die leicht kürzere Spielzeit.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Dein Antrieb war nie der Beweis deiner Theorie, sondern die Suche nach dem Unbekannten.“ (Liv Heyerdahl)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
74,15 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
75,32 %
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