Ip Man

Yip Man


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Wilson Yip

Besetzung: Donnie Yen (Ip Man), Simon Yam (Zhou Qing Quan), Fan Siu-wong (Jin Shan Zhao), Xing Yu (Master Zealot Lin), Wong You-nam (Shao Dan Yuan), Hui Chen Zhi (Master Liao), Hiroyuki Ikeuchi (Miura)

Produktion: Wong Bak-ming

Drehbuch: Edmond Wong

Filmmusik: Kenji Kawai

Kamera: O Sing-Pui

Schnitt: Ka-Fai Cheung

Story:

Im China der 1930er-Jahre gilt Ip Man als herausragender Meister der Kampfkunst Wing Chun. Trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten führt er ein zurückgezogenes Leben und meidet öffentliche Wettkämpfe. Doch mit der japanischen Besetzung seiner Heimatstadt Foshan verändert sich sein Leben grundlegend. Als die Besatzer chinesische Kämpfer zu brutalen Duellen herausfordern, sieht sich Ip Man schließlich gezwungen einzugreifen. Angetrieben von seinem Gerechtigkeitssinn stellt er sich den japanischen Soldaten entgegen und wird für die unterdrückte Bevölkerung zum Symbol des Widerstands.


Heimkino-Filmkritik:

„Ip Man“ erzählt seine Geschichte sehr gekonnt, setzt zwar seinen Fokus auf die Kampfkunst-Szenen, beinhaltet aber dabei auch eine glaubwürdige Geschichte und gut ausgearbeitete Charaktere. So ergänzen einzelne ruhigere Passagen die gut choreopgraphierten Kampfszenen. – „Ip Man“ verbindet Martial Arts gekonnt mit dem Biopic über den berühmten Wing-Chun-Meister, einem historischen Drama und dem bewegenden Kampf gegen Unterdrückung.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf dem Leben des realen Ip Man (auch Yip Man), eines bedeutenden Großmeisters des Wing Chun (vermutlich im frühen 19. Jahrhundert entstandene chinesische Kampfkunst). Zu seinen späteren Schülern gehörte auch Bruce Lee, wodurch Ip Man entscheidend zur weltweiten Bekanntheit der Kampfkunst beitrug. Der Film ist jedoch kein historisch genaues Biopic: Viele Ereignisse wurden stark dramatisiert oder vollständig erfunden. Insbesondere die Kämpfe gegen japanische Soldaten und General Miura sind nicht historisch belegt. Ip Man sollte daher eher als fiktionalisierte Filmbiografie verstanden werden.

Für die möglichst authentische Darstellung des Wing Chun wurde Ip Mans ältester Sohn Ip Chun als Berater hinzugezogen. Hauptdarsteller Donnie Yen hatte vor dem Film keine praktische Wing-Chun-Erfahrung und bereitete sich intensiv auf die Rolle vor.

Regisseur Wilson Yip ist übrigens nicht mit Yip Man verwandt. Sie teilen zwar denselben Familiennamen, aber es besteht keine bekannte familäre Verbindung. Die Namensdopplung ist hier reiner Zufall.

Aus dem Erfolg entstand eine Filmreihe mit den Fortsetzungen „Ip Man 2“ (2010), „Ip Man 3“ (2015) und „Ip Man 4: The Finale“ (2019). Hinzu kommt das Spin-off „Master Z: Ip Man Legacy“ (2018).

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Papa, Mama sagt,wenn Du Dich nicht endlich anstrengst, gehen noch mehr Sachen kaputt.“

Auszeichnungen:

  • Hongkong Film Awards in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Action-Choreographie“
  • Orient Express Award beim Sitges Catalonian International Filmfestival

  • Nominierungen für den Hongkong Film Award in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Donnie Yen), „Bester Nebendarsteller“ (Louis Fan), „Bester Nebendarsteller“ (Ka-Tung Lam), „Beste Regie“ (Wilson Yip), „Beste Kamera“, „Bester Schnitt“, „Bestes Szenenbild“, „Beste Original-Musik“, „Bester Ton“ und „Beste visuelle Effekte“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

Kein Soundtrack verfügbar.

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