Gravity

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Alfonso Cuarón
Besetzung: Sandra Bullock (Dr. Ryan Stone), George Clooney (Matt Kowalski)
Produktion: Alfonso Cuarón, David Heyman
Drehbuch: Alfonso Cuarón, Jonás Cuarón
Filmmusik: Steven Price
Kamera: Emmanuel Lubezki
Schnitt: Alfonso Cuarón, Mark Sanger
Story:
Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone befindet sich auf ihrer ersten Weltraummission, als während eines Außeneinsatzes eine Katastrophe eintritt. Mit hoher Geschwindigkeit heranrasende Weltraumtrümmer treffen das Space Shuttle und richten verheerende Schäden an. Stone wird ins All geschleudert und verliert zunächst jeglichen Kontakt zu ihren Kollegen. Dem erfahrenen Astronauten Matt Kowalski gelingt es, sie zu finden und zu beruhigen. Doch das Shuttle ist nicht mehr einsatzfähig und eine Rückkehr zur Erde scheint zunächst unmöglich. In der lebensfeindlichen Umgebung des Weltraums beginnt für die beiden ein verzweifelter Kampf ums Überleben.
Heimkino-Filmkritik:
Die Eingangssequenz schreibt Filmgeschichte: Ähnlich wie in seinem fulminanten Werk „Children of Men“ zeigt Regisseur Alfonso Cuarón längere Passagen ohne erkennbaren Schnitt. So auch die etwa 13-minütige Einstiegsszene, in der sich die Astronauten im Weltraum bewegen und Arbeiten am Space Shuttle durchführen. Die Action während des Trümmerhagels ist zudem furios inszeniert. Die 3D-Effekte werden dezent eingesetzt und verleihen dem Weltraum und den darin schwebenden Objekten eine beeindruckende räumliche Tiefe. – Mitunter philosophischer, anspruchsvoller, stellenweise ein wenig langatmiger, aber stets innovativer und kunstvoll inszenierter Science-Fiction-Film.
Zusatzinfos:
Das Drehbuch schrieben Alfonso Cuarón und sein Sohn Jonás Cuarón gemeinsam.
Der Film beginnt mit einer ungefähr 13 Minuten langen, scheinbar ungeschnittenen Einstellung. Reale Aufnahmen der Schauspieler, CGI und digitale Kamerabewegungen wurden so miteinander verbunden, dass kaum wahrnehmbare Übergänge entstehen.
Cuarón legte großen Wert darauf, den Weltraum glaubwürdig erscheinen zu lassen. Dennoch nimmt sich der Film einige deutliche Freiheiten. Besonders die räumliche Nähe von Hubble-Teleskop, ISS und chinesischer Raumstation entspricht nicht der Realität: Sie befinden bzw. befanden sich auf unterschiedlichen Umlaufbahnen und könnten nicht auf die im Film gezeigte Weise einfach nacheinander erreicht werden. Sehr schön umgesetzt ist dagegen, dass sich Schall im Vakuum nicht ausbreitet. Explosionen und Zusammenstöße werden daher nicht einfach mit den üblichen lauten Weltraumgeräuschen versehen. Stattdessen vermittelt der Film manche Vibrationen und Einschläge über Geräusche, die Stone innerhalb ihres Raumanzugs wahrnehmen könnte, sowie über Steven Prices Musik.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Also, so wie ich das sehe, gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie das endet. Entweder ich schaffe es lebend auf die Erde zurück und habe ’ne riesen Geschichte zu erzählen, oder ich verbrenne in den nächsten zehn Minuten. Was auch immer daraus wird, für mich ist es okay. Denn in jedem Fall wird’s ein Wahnsinns-Ritt. Ich bin bereit.“ (Ryan Stone)
Auszeichnungen:
7 Oscars:
Beste Regie (Alfonso Cuarón)
Beste Kamera
Bester Schnitt
Beste Original-Musik
Bester Ton
Bester Tonschnitt
Beste visuelle Effekte
Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★★☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
80,73 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
80,58 %
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