Fequency

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Gregory Hoblit
Besetzung: Dennis Quaid (Frank Sullivan), Jim Caviezel (John Sullivan), Shawn Doyle (Jack Shepard), Elizabeth Mitchell (Julia Sullivan), André Braugher (Satch Deleon), Noah Emmerich (Gordo Hersch), Melissa Errico (Samantha Thomas), Jordan Bridges (Graham Gibson)
Produktion: Gregory Hoblit, Bill Carraro, Toby Emmerich, Hawk Koch
Drehbuch: Toby Emmerich
Filmmusik: Michael Kamen
Kamera: Alar Kivilo
Schnitt: David Rosenbloom
Story:
Der New Yorker Polizist John Sullivan entdeckt eines Abends das alte Amateurfunkgerät seines verstorbenen Vaters Frank. Aufgrund ungewöhnlicher atmosphärischer Bedingungen gelingt ihm damit zufällig etwas Unglaubliches: Er nimmt Kontakt zu seinem Vater auf – allerdings befindet sich dieser im Jahr 1969, während John mit ihm aus der Gegenwart spricht. Sein Vater, ein Feuerwehrmann, kam damals bei einem Einsatz ums Leben, als John noch ein Kind war. Als John erkennt, dass er tatsächlich mit seinem Vater in der Vergangenheit kommuniziert, versucht er, dessen tödliches Schicksal zu verhindern. Doch der Eingriff in die Vergangenheit bleibt nicht ohne Folgen. Die Gegenwart verändert sich und plötzlich sieht sich John mit Ereignissen konfrontiert, die ursprünglich niemals stattgefunden haben.
Heimkino-Filmkritik:
„Frequency“ bietet einen tollen Beginn. Der erste Kontakt zwischen Vater und Sohn, der 30 Jahre überbrückt, erzeugt Gänsehaut und bleibt in Erinnerung. Das Spiel mit dem Zeitreiseeffekt, ohne dass sich tatsächlich eine Person auf Zeitreise begibt, ist innovativ umgesetzt. Wie kleine Veränderungen in der Vergangenheit große Auswirkungen auf die Zukunft beziehungsweise die Gegenwart haben können, wird sehr schön erzählt. Kleinere logische Ungereimtheiten trüben den Spaß dabei nur minimal. So bleibt am Ende ein fantasievoller Science-Fiction-Thriller, der äußerst kurzweilig und spannend unterhält.
Zusatzinfos:
Aus der Grundidee entstand Jahre später auch eine Fernsehserie namens „Frequency“. Sie startete 2016 und übertrug das Konzept in veränderter Form: Diesmal kommuniziert eine junge Polizistin über Funk mit ihrem verstorbenen Vater in der Vergangenheit. Die Serie wurde allerdings nach einer Staffel eingestellt.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Du bist seit 30 Jahren tot, mein Freund. Du weißt es nur noch nicht.“ (John Sullivan)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ★☆☆☆☆
Spannung: ★★★★★
Externe Wertung:
74,25 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
77,90 %
© Heimkino-Filmkritik 2026