Heimkino-Filmkritik

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Elysium

Elysium


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Neill Blomkamp

Besetzung: Matt Damon (Max Da Costa), Jodie Foster (Ministerin Delacourt), William Fichtner (John Carlyle), Diego Luna (Julio), Sharlto Copley (Kruger), Alice Braga (Frey), Michael Shanks (CCB-Agent), Emma Tremblay (Matilda)

Produktion: Simon Kinberg

Drehbuch: Neill Blomkamp

Filmmusik: Ryan Amon

Kamera: Trent Opaloch

Schnitt: Julian Clarke, Lee Smith

Story:

Wir schreiben das Jahr 2154: Während ein wohlhabender Teil der Menschheit auf der luxuriösen Raumstation Elysium lebt, bleibt der Großteil der Bevölkerung auf einer überbevölkerten und stark belasteten Erde zurück. Der Fabrikarbeiter Max versucht, sich unter schwierigen Bedingungen über Wasser zu halten. Bei einem schweren Arbeitsunfall wird er einer gefährlichen Strahlendosis ausgesetzt und hat fortan nur nur noch eine kurze Lebenserwartung. In der Hoffnung auf Heilung beschließt Max, einen Weg zur Raumstation zu finden, auf der medizinische Technologien existieren, die auch schwerste Krankheiten sofort heilen können. Dabei gerät er in ein riskantes Vorhaben, das ihn ins Visier mächtiger Gegner bringt …


Heimkino-Filmkritik:

Neill Blomkamp, der bereits den Science-Fiction-Film „District 9“ inszenierte, gelingt mit „Elysium“ eine atmosphärisch dichte und düstere Zukunftsvision. Matt Damon überzeugt in der Rolle des entschlossenen Außenseiters, der sich gegen ein ungerechtes System auflehnt. Die Geschichte wird mit starken Bildern, viel Tempo und intensiven Actionszenen erzählt, auch wenn nicht jede Handlung stets vollkommen logisch erscheint. Insgesamt bleibt „Elysium“ aber ein spannender Science-Fiction-Film, der seine dystopische Welt (die dennoch einen hohen Grad an gesellschaftskritischem Gegenwartsbezug aufweist) eindrucksvoll in Szene setzt und durchgehend kurzweilig unterhält.

Zusatzinfos:

Die Filme „District 9“ (2009), „Elysium“ (2013) und „Chappie“ (2015) werden gelegentlich als lose zusammenhängende Science-Fiction-Werke von Regisseur Neill Blomkamp betrachtet, bilden jedoch keine offizielle Trilogie.

Gedreht wurde ein großer Teil von „Elysium“ in den Armutsvierteln von Mexiko-Stadt. Die Schauplätze sollten bewusst eine überbevölkerte und heruntergekommene Zukunftserde darstellen. Die luxuriöse Raumstation Elysium hingegen wurde stark von klassischen Science-Fiction-Darstellungen inspiriert. Besonders der Film „2001: Odyssee im Weltraum“ diente als visuelles Vorbild für die ringförmige Raumstation.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Ich verspreche Dir, ich bringe Dich da hoch.“ (Max Da Costa)

Auszeichnungen:

  • Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie „Bester Ton“
  • Nominierung für den Jupiter Award in der Kategorie „Bester internationaler Film“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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