Remarkably Bright Creatures

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Olivia Newman
Besetzung: Sally Field (Tova Sullivan), Lewis Pullman (Cameron), Colm Meaney (Ethan), Joan Chen (Janice), Kathy Baker (Mary Ann), Beth Grant (Barb), Sofia Black-D'Elia (Avery), Laura Harris (Andie)
Produktion: Peter Craig, Bryan Unkeless, David Levine
Drehbuch: Olivia Newman, John Whittington
Buchvorlage: Shelby Van Pelt
Filmmusik: Dickon Hinchliffe
Kamera: Ashley Connor
Schnitt: Tamara Meem
Story:
Die verwitwete Tova Sullivan arbeitet nachts als Reinigungskraft in einem Aquarium, um sich von ihrer Einsamkeit und dem Verlust ihres Mannes abzulenken. Noch immer belastet sie zudem das spurlose Verschwinden ihres Sohnes viele Jahre zuvor. Während ihrer Arbeit entwickelt sie eine ungewöhnliche Verbindung zu einer intelligenten Pazifischen Riesenkrake namens Marcellus. Durch diese besondere Begegnung beginnt Tova langsam, sich ihrer Vergangenheit und ihrem Schmerz zu stellen.
Heimkino-Filmkritik:
„Das Glück hat acht Arme“ ist eine schön erzählte, gefühlvolle Tragikomödie über zwei Menschen, die mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert werden. Den Oktopus dabei als allwissenden Erzähler einzusetzen ist ein geschickter Coup und verleiht dem Film das gewisse Etwas. Durch diese Art der Erzählung wird eine Distanz zu den Protagonisten gewahrt und es kann über die Menschen und ihre Gefühle gesprochen werden, ohne dabei wertend zu werden. Der Oktopus nimmt dabei teilweise beinahe die Rolle eines Psychaters ein. Das wirkt zwar mitunter märchenhaft, erfüllt aber seinen Zweck. Die Geschichte selbst bietet hingegen wenig Besonderes und gerät an ein bis zwei Stellen sogar ein wenig kitschig. – Innovative Literaturverfilmung, die Erinnerungen an „Shape of Water“ aufkommen lässt, doch an dieses Werk dann doch nicht heranreicht.
Zusatzinfos:
„Das Glück hat acht Arme“ beruht auf dem gleichnamigen Roman von Shelby Van Pelt. Der Roman entwickelte sich international zu einem Bestseller und hielt sich lange auf der Bestsellerliste der New York Times.
Für Marcellus wurde teilweise eine echte Pazifische Riesenkrake aus dem Vancouver Aquarium gefilmt. Ergänzend kamen aber auch digitale Effekte zum Einsatz, um bestimmte Bewegungen und Szenen umzusetzen.
Oktopusse gelten tatsächlich als sehr intelligente, neugierige und auch lernfähige Lebewesen.
In Deutschland lief der Film nicht im Kino, sondern wurde im Mai 2026 direkt beim Streaminganbieter Netflix veröffentlicht.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Obwohl das Becken, in dem sie lebt, größer ist als meins, glaube ich, dass sie auch ausbrechen will.“ (Oktopus Marcellus)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★☆☆☆
Externe Wertung:
80,60 %
Meine Wertung:
7/10
Gesamtwertung:
78,48 %
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