Das Comeback

Cinderella Man


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Ron Howard

Besetzung: Russell Crowe (Jim Braddock), Renée Zellweger (Mae Braddock), Paul Giamatti (Joe Gould), Craig Bierko (Max Baer), Paddy Considine (Mike Wilson), Bruce McGill (Jimmy Johnston), David Huband (Ford Bond), Connor Price (Jay Braddock), Ariel Waller (Rosemarie Braddock), Rosemarie DeWitt (Sara)

Produktion: Ron Howard, Brian Grazer, Penny Marshall

Drehbuch: Cliff Hollingsworth, Akiva Goldsman

Filmmusik: Thomas Newman

Kamera: Salvatore Totino

Schnitt: Daniel P. Hanley, Mike Hill

Story:

Während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren gerät die Karriere des Boxers Jim Braddock ins Stocken. Nach mehreren Niederlagen und einer Verletzung verliert er seine Boxlizenz und muss sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs durchschlagen, um seine Frau Mae und die gemeinsamen Kinder zu versorgen. Als Braddock überraschend die Gelegenheit erhält, kurzfristig für einen anderen Boxer einzuspringen, kehrt er noch einmal in den Ring zurück. Entgegen allen Erwartungen gewinnt er den Kampf und erhält die Chance, seine Karriere fortzusetzen. Mit einer Reihe weiterer Erfolge wird Braddock schließlich zum Hoffnungsträger vieler Menschen, die selbst unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden. Doch auf dem Weg zurück an die Spitze wartet mit Schwergewichtsweltmeister Max Baer ein äußerst gefährlicher Gegner.


Heimkino-Filmkritik:

„Das Comeback“ ist kein reiner Boxfilm, obwohl er tolle, intensive und authentisch wirkende Kampfszenen beinhaltet. Vielmehr verbindet der auf wahren Begebenheiten beruhende Film die sportlichen Ambitionen und die enorme Willenskraft des Boxers Jim Braddock mit einer bewegenden Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise im New York der 1930er-Jahre. Dabei wird die damalige Zeit glaubhaft eingefangen und insbesondere der Existenzkampf der Familie eindringlich dargestellt. „Das Comeback“ braucht einen Vergleich mit „Rocky“ nicht zu scheuen und zeigt „Gladiator“ Russell Crowe in einer weiteren großartigen Rolle.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte des amerikanischen Boxers James J. Braddock (1905–1974). Braddock galt nach mehreren Niederlagen und einer gebrochenen rechten Hand bereits als gescheiterter Boxer und verlor zeitweise seine Lizenz. Während der Weltwirtschaftskrise arbeitete er unter anderem als Hafenarbeiter und war schließlich auf staatliche Unterstützung angewiesen, um seine Familie versorgen zu können. Sein unerwarteter sportlicher Wiederaufstieg brachte ihm den Spitznamen „Cinderella Man“ ein.

Der Film nimmt sich allerdings bei Max Baer erhebliche dramaturgische Freiheiten. Baer wird als gefährlicher, beinahe gewissenloser Gegner dargestellt und prahlt mit tödlichen Folgen seiner Kämpfe. Diese Charakterisierung gilt als historisch stark verzerrt. Baer war vom Tod Frankie Campbells nach ihrem Kampf tatsächlich schwer getroffen und unterstützte dessen Familie finanziell.

Russell Crowe bereitete sich intensiv auf die Rolle vor und trainierte mehrere Monate als Boxer.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Sie scheinen ein anstädniger Kerl zu sein. Ich würde Sie ungerne im Ring verletzen.“ (Max Baer)

Auszeichnungen:

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Paul Giamatti), „Bester Schnitt“ und „Bestes Make-Up“
  • Golden-Globe-Nominierungen in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Russell Crowe) und „Bester Nebendarsteller“ (Paul Giamatti)
  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Bestes Original-Drehbuch“
  • Nominierungen für den Empire Award in den Kategorien „Beste Regie“ (Ron Howard) und „Beste Hauptdarstellerin“ (Renée Zellweger)
  • Nominierung für den Satellite Award in der Kategorie „Bester Film – Drama“
  • Nominierung für den Sierra Award in der Kategorie „Bester Film“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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