Das Boot

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Wolfgang Petersen
Besetzung: Jürgen Prochnow (Kommandant/Der Alte), Herbert Grönemeyer (Leutnant Werner), Klaus Wennemann (Leitender Inginieur), Hubertus Bengsch (1. Wachoffizier), Martin Semmelrogge (2. Wachoffizier), Uwe Ochsenknecht (Bootsmann Lamprecht), Jan Fedder (Bootsmannsmaat Pilgrim), Ralf Richter (Zentralemaat Frensen), Heinz Hoenig (Funkmaat Hinrich), Otto Sander (Kapitänleutnant Philipp Thomsen), Sky du Mont (Offizier der "Weser")
Produktion: Günter Rohrbach
Drehbuch: Wolfgang Petersen
Filmmusik: Klaus Doldinger
Kamera: Jost Vacano
Schnitt: Hannes Nikel
Story:
Im Jahr 1941 sticht ein deutsches U-Boot von der französischen Atlantikküste zu einer gefährlichen Mission in See. Mit an Bord befindet sich ein Kriegsberichterstatter, der die Erlebnisse der Besatzung dokumentieren soll. Schon bald zeigt sich jedoch, dass der Alltag an Bord wenig mit heroischen Vorstellungen des Krieges gemein hat. Zwischen bedrückender Enge, langen Phasen nervenaufreibender Anspannung und lebensgefährlichen Einsätzen kämpfen die Männer zunehmend mit Erschöpfung, Angst und Hoffnungslosigkeit.
Heimkino-Filmkritik:
„Das Boot“ von Wolfgang Petersen ist ein Klassiker des deutschen Films. Die geniale Kameraführung fängt sowohl die Ausgelassenheit beim Feiern, als auch die Enge des U-Boots atemberaubend ein. Es wird eine sehr authentische und klaustrophobische Atmosphäre erzeugt und der Geruch im U-Boot ist dabei regelrecht wahrnehmbar. Die Charaktere sind realistisch und so entsteht ein intensives Bild vom Überlebenskampf einer Mannschaft, die dem Tod jederzeit ausgeliefert zu sein scheint. – Starbesetzter Anti-Kriegsfilm und gleichzeitig ein großes Stück deutscher Filmgeschichte, das bis heute nichts von seiner Dramatik und Faszination verloren hat.
Zusatzinfos:
„Das Boot“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim, der selbst als Kriegsberichterstatter auf einem U-Boot gedient hat und viele eigene Erfahrungen in seinem Buch verarbeitete. Für Regisseur Wolfgang Petersen stellte der Film den internationalen Durchbruch dar.
Auch die Filmmusik von Klaus Doldinger wurde weltberühmt.
„Das Boot“ erschien in vielen unterschiedlichen Variationen. Die ursprüngliche Kinoversion (1981) besitzt eine Spielzeit von 149 Minuten, die mehrteilige Fernsehserie (1985) eine Spieldauer von 309 Minuten und der 1997 veröffentlichte Director’s Cut besitzt eine Lauflänge von 208 Minuten.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Sag mal, hast Du eigentlich Haare in der Nase?“
„Wieso?“
„Ich hab‘ welche am Arsch. Die können wir ja zusammenknoten.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
90,55 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
90,44 %
Ähnliche Filme*
*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
© Heimkino-Filmkritik 2026