Heimkino-Filmkritik

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Das Boot

Das Boot

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149 Minuten, 208 Minuten (Director's Cut)

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Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Wolfgang Petersen

Besetzung: Jürgen Prochnow (Kommandant/Der Alte), Herbert Grönemeyer (Leutnant Werner), Klaus Wennemann (Leitender Inginieur), Hubertus Bengsch (1. Wachoffizier), Martin Semmelrogge (2. Wachoffizier), Uwe Ochsenknecht (Bootsmann Lamprecht), Jan Fedder (Bootsmannsmaat Pilgrim), Ralf Richter (Zentralemaat Frensen), Heinz Hoenig (Funkmaat Hinrich), Otto Sander (Kapitänleutnant Philipp Thomsen), Sky du Mont (Offizier der "Weser")

Produktion: Günter Rohrbach

Drehbuch: Wolfgang Petersen

Filmmusik: Klaus Doldinger

Kamera: Jost Vacano

Schnitt: Hannes Nikel

Story:

Im Jahr 1941 sticht ein deutsches U-Boot von der französischen Atlantikküste zu einer gefährlichen Mission in See. Mit an Bord befindet sich ein Kriegsberichterstatter, der die Erlebnisse der Besatzung dokumentieren soll. Schon bald zeigt sich jedoch, dass der Alltag an Bord wenig mit heroischen Vorstellungen des Krieges gemein hat. Zwischen bedrückender Enge, langen Phasen nervenaufreibender Anspannung und lebensgefährlichen Einsätzen kämpfen die Männer zunehmend mit Erschöpfung, Angst und Hoffnungslosigkeit.


Heimkino-Filmkritik:

„Das Boot“ von Wolfgang Petersen ist ein Klassiker des deutschen Films. Die geniale Kameraführung fängt sowohl die Ausgelassenheit beim Feiern, als auch die Enge des U-Boots atemberaubend ein. Es wird eine sehr authentische und klaustrophobische Atmosphäre erzeugt und der Geruch im U-Boot ist dabei regelrecht wahrnehmbar. Die Charaktere sind realistisch und so entsteht ein intensives Bild vom Überlebenskampf einer Mannschaft, die dem Tod jederzeit ausgeliefert zu sein scheint. – Starbesetzter Anti-Kriegsfilm und gleichzeitig ein großes Stück deutscher Filmgeschichte, das bis heute nichts von seiner Dramatik und Faszination verloren hat.

Zusatzinfos:

„Das Boot“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim, der selbst als Kriegsberichterstatter auf einem U-Boot gedient hat und viele eigene Erfahrungen in seinem Buch verarbeitete. Für Regisseur Wolfgang Petersen stellte der Film den internationalen Durchbruch dar.

Auch die Filmmusik von Klaus Doldinger wurde weltberühmt.

„Das Boot“ erschien in vielen unterschiedlichen Variationen. Die ursprüngliche Kinoversion (1981) besitzt eine Spielzeit von 149 Minuten, die mehrteilige Fernsehserie (1985) eine Spieldauer von 309 Minuten und der 1997 veröffentlichte Director’s Cut besitzt eine Lauflänge von 208 Minuten.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Sag mal, hast Du eigentlich Haare in der Nase?“
„Wieso?“
„Ich hab‘ welche am Arsch. Die können wir ja zusammenknoten.“

Auszeichnungen:

  • Deutscher Filmpreis in Gold in der Kategorie „Beste Tongestaltung“
  • Deutscher Filmpreis in Silber in der Kategorie „Bester Spielfilm“
  • Bayrischer Filmpreis in den Kategorien „Beste Kamera“ und „Beste Regie“ (Wolfgang Petersen)
  • Goldene Leinwand


  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Beste Regie“ (Wolfgang Petersen), „Bestes adaptiertes Drehbuch“, „Beste Kamera“, „Bester Ton“, „Bester Schnitt“ und „Bester Toneffektschnitt“
  • Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie „Bester ausländischer Film“
  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Bester ausländischer Film“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung


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